Die Handauflegung
Schon im Alten Testament werden Segenshandlungen durch Handauflegung vollzogen, z.B. wenn Jakob Ephraim und Manasse segnet (Gen 48, 13ff.). Auch Jesus von Nazaret praktizierte die Handauflegung, etwa wenn er Kinder segnete (Mt 19, 13ff.). Die Apostelgeschichte berichtet von der Handauflegung im Rahmen der Einsetzung in ein Amt, beispielsweise bei Stephanus (Apg 6, 5ff.), und bei der Erweckung von Gnadengaben (1 Tim 4, 14; 2 Tim 1, 6). Die kath. Kirche praktiziert die Handauflegung v. a. im Zusammenhang mit der Sakramentenspendung (Taufe, Firmung, Diakonen-, Priester- und Bischofsweihe).