Franziskanerinnen von Salzkotten
Begriffserklärung und Herkunft
Die Franziskanerinnen von Salzkotten sind ein katholischer Frauenorden. Der lateinische Name lautet Franciscanae Cordis Jesu et Mariae, abgekürzt FCJM. Die Gemeinschaft wurde 1860 von Theresia Pfänder gegründet und gehört zur franziskanischen Ordensfamilie.
Verankerung im Bistum Essen
Im Bistum Essen kann die Gemeinschaft durch einzelne Schwestern oder durch ihr soziales, pädagogisches und pastorales Wirken präsent sein. Die Franziskanerinnen von Salzkotten gehören zur Vielfalt katholischer Frauenorden in Nordrhein-Westfalen.
Rolle in der Liturgie
Die Franziskanerinnen von Salzkotten nehmen am liturgischen Leben der katholischen Kirche teil. Gebet, Eucharistiefeier und gemeinschaftliche geistliche Praxis gehören zum Ordensleben, ohne dass mit der Gemeinschaft eine eigene Liturgie verbunden ist.
Spirituelle Dimension und Symbolik
Die Gemeinschaft verbindet franziskanische Spiritualität mit dem Dienst an Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen. Die Schwestern engagieren sich unter anderem in der Erziehung und Ausbildung von Kindern, in der Altenpflege, in der Betreuung von Menschen mit Behinderungen und Suchterkrankungen sowie in der Seelsorge.
Kernaspekte im Überblick
- Name und Ursprung:Franciscanae Cordis Jesu et Mariae, Abk. FCJM; 1860 von Theresia Pfänder gegründet
- Funktion und Zweck: Katholischer Frauenorden mit sozialem, pädagogischem und pastoralem Auftrag
- Bedeutung im Bistum Essen: Mögliche Präsenz durch Schwestern und deren soziales und seelsorgliches Wirken
- Liturgische Präsenz: Teilnahme am liturgischen Leben der Kirche ohne eigene Liturgie
- Brauchtum und kulturelle Besonderheiten: Mutterhaus in Salzkotten; Zugehörigkeit zur franziskanischen Ordensfamilie
Siehe auch:Franz von Assisi.