Das Credo

Begriffserklärung und Herkunft

Das Credo ist das christliche Glaubensbekenntnis. Der Begriff stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „ich glaube“. Er bezeichnet den Text, der mit diesem Wort beginnt und zentrale Inhalte des christlichen Glaubens zusammenfasst. Seine Anfänge reichen bis in das 4. Jahrhundert zurück. Um einzelne Formulierungen wurde auf den Konzilien intensiv gerungen.

Verankerung im Bistum Essen

Im Bistum Essen ist das Credo Bestandteil der katholischen Glaubensverkündigung und Liturgie. Es wird in den Gemeinden gesprochen oder gesungen und verbindet die Gläubigen mit dem Glauben der ganzen Kirche.

Rolle in der Liturgie

Das Credo ist Bestandteil der Heiligen Messe, besonders an Sonn- und Feiertagen. Gebräuchlich sind das Apostolische Glaubensbekenntnis sowie das Große Glaubensbekenntnis, das Nizänisch-Konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis. Es folgt in der Regel auf die Predigt und ist Antwort der Gemeinde auf das gehörte Wort Gottes.

Spirituelle Dimension und Symbolik

Das Credo ist ein gemeinsames Bekenntnis des Glaubens. Es macht sichtbar, dass christlicher Glaube nicht nur persönliche Überzeugung, sondern gemeinsamer Glaube der Kirche ist. Als Glaubensformel oder Symbolum verbindet es die Gläubigen über Zeiten, Orte und Kulturen hinweg.

Kernaspekte im Überblick

  • Name und Ursprung: Lat. Credo = „ich glaube“
  • Funktion und Zweck: Zusammenfassung zentraler Inhalte des christlichen Glaubens
  • Bedeutung im Bistum Essen: Gemeinsames Glaubensbekenntnis in Liturgie und Verkündigung
  • Liturgische Präsenz: Bestandteil der Heiligen Messe, besonders an Sonn- und Feiertagen
  • Brauchtum und kulturelle Besonderheiten: Apostolisches Glaubensbekenntnis und Nizänisch-Konstantinopolitanisches Glaubensbekenntnis als zentrale Formen