Zwischen Corona und „Kita 4.0“

Bistum Essen

Kita-Zweckverband hat Tätigkeitsbericht für das Kita-Jahr 2019/2020 veröffentlicht.

Erste Erfahrungen mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie und der Strukturprozess „Kita 4.0“ prägen den Tätigkeitsbericht zum Kita-Jahr 2019/2020 den der Kita-Zweckverband im Bistum Essen am Donnerstag veröffentlicht hat.

Der Ausbruch der Corona-Pandemie habe alle Kita-Mitarbeitenden vor unerwartete Herausforderungen gestellt und gewohnte Abläufe umgeworfen, schreibt die Geschäftsführerin des Verbands, Mirja Wolfs. Sie dankt den Erzieherinnen und Erziehern „für den großen Einsatz, das außergewöhnliche Engagement und auch für die Kompetenz und Kreativität, mit der sie auf die ungewohnten Bedingungen reagiert und mit der sie Kindern und Eltern in dieser schwierigen Situation zur Seite gestanden haben“.

Kitas sind systemrelevant

„Corona hat gezeigt, dass Kitas systemrelevant sind“, so Wolfs. Diese Systemrelevanz dürfe sich aber nicht primär auf die Entlastung von Eltern „und damit auch auf Arbeitgeberinteressen beschränken“. Vielmehr müsse sie vorrangig darin gesehen werden, „dass Kitas einen Auftrag als Bildungseinrichtung und Unterstützung von Kindern haben“, betont Wolfs. Noch stärker müsse in der Öffentlichkeit deutlich werden, „dass in den Einrichtungen hochqualifizierte Fachkräfte der Elementarpädagogik arbeiten, die diesen Auftrag tagtäglich mit größtem Engagement erfüllen und damit nachhaltig Verantwortung für unsere gesellschaftliche Zukunft mittragen“.

Kitas zu modernen Bildungseinrichtungen umwandeln

Der Kita-Zweckverband

Der 2006 gegründete Zweckverband Katholische Tageseinrichtungen für Kinder im Bistum Essen, kurz Kita-Zweckverband, ist einer der größten freien Träger von Kindertageseinrichtungen in Deutschland mit Sitz in Essen. In rund 260 Einrichtungen in den Städten und Kreisen des Ruhrbistums bietet der Verband ca. 17.000 Plätze für Kinder im Alter von vier Monaten bis zum Schuleintritt an.

Entscheidende Veränderungen in der Organisationsstruktur des Kita-Zweckverbands bringt der Strategieprozess „KiTa 4.0“ mit sich, dessen Umsetzungsphase in den vergangenen Monaten begonnen hat. 14 Jahre nach Gründung des Zweckverbands ist das Hauptziel der auf mehrere Jahre angelegten Umstrukturierung, die rund 260 Kindertageseinrichtungen im Ruhrgebiet und im Märkischen Sauerland zu modernen Bildungseinrichtungen weiterzuentwickeln, die auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Dazu wurden die ersten Schritte eingeleitet und unter anderem die Themen moderne Bildungskonzepte, zukunftsfähige Kita-Gebäude, qualifizierte Fachkräfte, effektive Strukturen und ein effizienter Ressourceneinsatz in den Blick genommen.

„Mit den Erkenntnissen aus dem Prozess ,Kita 4.0‘ konnten wir für das zurückliegende Kita-Jahr erkennen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, um den Kita Zweckverband zukunftsfähig zu gestalten“, schreibt Wolfs.

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