Weiterführende Schulen des Bistums erfreuen sich großer Beliebtheit

Bistum Essen

Angesichts hoher Anmeldezahlen an der Essener Sekundarschule und den vier Bischöflichen Gymnasien in Essen und Duisburg fürchtet das Bistum, nicht jedem Kind einen Platz an der gewünschten Schule anbieten zu können. „Wir freuen uns über das große Interesse an unseren Schulen – umso mehr bedauern wir, nicht jedem Kind gerecht werden zu können“, sagt Schuldezernentin Eva Lingen.

Die weiterführenden Schulen des Bistums Essen erfreuen sich nach wie vor einer großen Beliebtheit. Bei den an diesem Wochenende abgeschlossenen Anmeldungen für das kommende Schuljahr 2020/2021 hatten die Lehrerinnen und Lehrer am Bischöflichen Schulzentrum am Essener Stoppenberg (Sekundarschule und Gymnasium), Mariengymnasium in Essen-Werden sowie an den beiden Bischöflichen Gymnasien in Duisburg (Abtei-Gymnasium in Hamborn und St.-Hildegardis-Gymnasium im Dell-Viertel) alle Hände voll zu tun.

Die Anmeldezahlen an den jeweiligen Schulen:

Essen

  • Gymnasium am Stoppenberg: 93 (2019: 126)
  • Sekundarschule am Stoppenberg: 290 (2019: 282)
  • Mariengymnasium: 129 (2019: 122)

Duisburg

  • Abtei-Gymnasium: 93 (2019: 94)
  • St.-Hildegardis-Gymnasium: 128 (2019: 129)

Planungsunsicherheit für den Mehraufwand durch G9

So erfreulich einerseits die Beliebtheit der katholischen Schulen für das Bistum Essen ist, so sehr fürchtet Schuldezernentin Eva Lingen, „dass wir auch in diesem Jahr nicht jedem Kind gerecht werden können“. Neben dem großen Andrang an einzelnen Schulen gebe es für das Bistum – wie für alle Träger von Ersatzschulen – aktuell eine große Unsicherheit rund um den Mehraufwand für die Umstellung der Gymnasien auf G9. „Wir warten noch auf die Zusage des Landes, uns bei der Schaffung der zusätzlich durch die Umstellung auf G9 entstehenden Kosten finanziell zu unterstützen“, sagt Lingen. Schließlich bedeute die Umstellung von acht auf neun Schuljahre für ein Gymnasium rein rechnerisch einen Schüler-Zuwachs von gut zehn Prozent.

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