Weihbischof Schepers besucht Oberhausener Jugendwerk „Die Kurbel“

Bistum Essen

Bei seinem Besuch im Oberhausener Jugendwerk informierte sich Weihbischof Ludger Schepers über die Arbeit vor Ort und segnete den neuen Bereich der Multiwerkstatt.

Über die Arbeit des Oberhausener Jugendwerks „Die Kurbel“ informierte sich Weihbischof Ludger Schepers bei einem Besuch vor Ort am Freitag, 2. Oktober 2020. In einer Gesprächsrunde mit Einrichtungsleiter Frank Janßen, dem Oberhausener Propst Christoph Wichmann sowie Andreas Schellhase und Hermann Josef Schepers aus dem Diözesanvorstand der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) ließ sich der Weihbischof von den aktuellen Herausforderungen und Hilfsangeboten der „Kurbel“ berichten.

„Die Zeit der Einzelkämpfer ist vorbei“

Das Treffen dieser Vertreter aus unterschiedlichen Bereichen zeigt laut Frank Janßen vor allem die gute Vernetzung vor Ort, die für ein zukünftiges Bestehen zwingend nötig sei: „Die Zeit der Einzelkämpfer ist vorbei.“ So diskutierten die Gesprächspartner über den aktuellen Stand in der Kinder- und Jugendarbeit, die Angebote für Langzeitarbeitslose und von Armut betroffene Menschen, die Schulsozialarbeit sowie Ideen zum Welttag der Armen.

Janßen und seine Mitarbeiter berichteten Weihbischof Schepers außerdem von den besonderen Herausforderungen durch die Corona-Krise. Die Angebote des Jugendwerks mussten in den vergangenen Monaten neu gedacht werden: Die persönliche Beratung findet nun oft online oder per Telefon statt, das Mittagessen für Bedürftige in der Innenstadt wird etwa durch Fenster ausgegeben. Janßen sprach von großen Herausforderungen, die das Jugendwerk auch weiter begleiten würden. „Das Problem, den Spagat zwischen Hygieneauflagen und unserem Raumangebot mit dem gleichen Budget an Finanzen und Personal hinzubekommen, bleibt“, so Janßen. „Wir haben Angst, dass Bedürftige durch Corona noch weiter benachteiligt werden. Da sind wir mittendrin, um zu helfen.“

Schepers segnete neuen Werkstattbereich

Weihbischof Schepers segnete zudem den neuen Bereich in der Multiwerkstatt des Jugendwerks. Dort werden die beruflichen Stärken der Jugendlichen gefördert und Ausbildungs- und Jobchancen vermittelt. Neu ist jetzt der Bereich für Metallverarbeitung. „Da gibt es einfach eine hohe Affinität gerade bei jungen Männern“, erklärt Janßen. Die Nachfrage nach Berufen dieses Gewerks sei auf dem Arbeitsmarkt aktuell recht hoch und biete eine gute Chance, um die Jugendlichen in Ausbildungen und Berufe zu vermitteln.

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