Vielfältige Aktionen zum „Welttag der Armen“

Papst Franziskus hat den Welttag am 17. November unter das Motto „Der Armen Hoffnung ist nicht für immer verloren“ gestellt. Im Ruhrbistum widmen sich in diesen Tagen Gottesdienste und verschiedene andere Veranstaltungen dem Thema Armut.

Eingeladen von Papst Franziskus begehen katholische Christen in aller Welt mit besonders gestalteten Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen am Sonntag, 17. November, den „Welttag der Armen“. Auch im vom Strukturwandel massiv geprägten Bistum Essen spielt das Thema Armut traditionell eine große Rolle – sowohl mit Blick auf die eigene Region als auch angesichts der Armut in aller Welt. Diese Spanne machen auch die Aktionen deutlich, die verschiedene Einrichtungen im Ruhrbistum zum „Welttag der Armen“ gestalten, der in diesem Jahr unter dem Motto „Der Armen Hoffnung ist nicht für immer verloren“ steht.

  • Rundgang zu „Hoffnungsorten“: Am Donnerstagnachmittag, 14. November, stehen Orte in der Essener Innenstadt auf dem Programm, die deutlich machen, wie nah die Themen Armut und Hoffnung oft liegen, zum Beispiel die Suppenküche der Caritas und die Bahnhofsmission, aber zum Beispiel auch die Bank im Bistum Essen, die weltweit in Mikrokredit-Fonds investiert, das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat oder der Essener Dom.
  • Projekttag: Die Hauptschule in Bottrop-Welheim nähert sich auf künstlerische Weise dem Thema Armut. Seit 20 Jahren pflegt die Schule über Adveniat eine Partnerschaft mit Kolumbien. Seit Montag, 11. November, arbeiten die kolumbianischen Künstler Warner und Anne Stickel mit Schülerinnen und Schülern der Schule – unter anderem zum Thema des Welttags der Armen. Am Freitag, 15. November, präsentieren sie ihre Ergebnisse.
  • Gottesdienst in Duisburg – Generalvikar Pfeffer feiert am Sonntag, 17. November, um 11.15 Uhr die Messe in der Abteikirche St. Johann, An der Abtei 4. Anschließend gibt es im Abteizentrum ein gemeinsames Mittagessen, außerdem werden dort verschiedene Hoffnungsorte für die Menschen im Duisburger Norden vorgestellt.
  • Gottesdienst in Oberhausen – Auch in der Propsteikirche St. Clemens in Sterkrade, Großer Markt, steht die Sonntagsmesse um 11.15 Uhr im Zeichen des Welttags der Armen. Anschließend lädt die Pfarrei zum Mittagessen, zur Begegnung und zu Informationen zum Thema ein.
  • Gottesdienst in Essen – Im Dom feiert Weihbischof Ludger Schepers, Bischofsvikar für Weltkirche-Fragen, am Sonntag um 10 Uhr eine Messe, die von der Konferenz der Diakone im Bistum Essen und von cse gestaltet wird – der gemeinsamen Gesellschaft von Caritasverband und Sozialdienst katholischer Frauen in Essen. Im Gottesdienst werden unter anderem Silke Michl, Johanna Voß und Maria Nitsche über Kinderarmut in Essen berichten und erläutern, wie das „FLiZ-Mobil“ des cse als mobiles Angebot Familien bei den Themen Ernährung und Bewegungsförderung unterstützt. Nach der Messe steht das Mobil zum Kennenlernen auf dem Domhof.

Leiter Abteilung Weltkirche und Mission

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