von Thomas Rünker

Veröffentlichung der IPP-Studie nun für Anfang 2023 geplant

Durch weitere empirische Forschungen hat das Münchener Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) in Rücksprache mit dem Bistum Essen die Veröffentlichung der vom Ruhrbistum beauftragten Studie zum sexuellen Missbrauch verschoben.

Das Münchener Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) hat in Rücksprache mit dem Bistum Essen die Veröffentlichung der vom Ruhrbistum beauftragten Studie zum sexuellen Missbrauch auf Anfang 2023 verschoben. Hintergrund sind zeitliche Verschiebungen durch die Corona-Pandemie: Waren zunächst die Kontaktbeschränkungen Grund für eine Verzögerung insbesondere bei Interviews, die die Forscherinnen und Forscher angesichts des sensiblen Themen persönlich führen wollten, haben sich nun durch die Interviews Anhaltspunkte für weitere empirische Forschungen ergeben, für die das IPP weitere Zeit benötigt. Diese Forschungen werden nach Angaben der IPP-Geschäftsführerin Helga Dill Ende Juni beendet sein. Nun folgt die Auswertung der zahlreichen Interviews und die Analyse.

Im Auftrag des Ruhrbistums hat das IPP alle Akten und Unterlagen zu den bisher bekannten Missbrauchsfällen im Bistum Essen untersucht. Auf dieser Basis hat das IPP sechs exemplarische Fällen einer „Tiefenanalyse“ unterzogen, um systemische Zusammenhänge von Missbrauchsfällen festzustellen. Unter anderem geht es darum, Täterstrategie, Vertuschungsmechanismen und weitere Risikokonstellationen aufzudecken, um auch für die künftige Präventionsarbeit im Bistum Essen zu lernen.

Ansprechpersonen

Interventionsbeauftragter

Simon Friede

Zwölfling 16
45127 Essen

02012204-319

01707000654

simon.friede@bistum-essen.de

Präventionsbeauftragte

Dorothé Möllenberg

Zwölfling 16
45127 Essen

Pressestelle Bistum Essen

Zwölfling 16
45127 Essen

0201/2204-266

0201/2204-507

presse@bistum-essen.de

Presse