Unterstützung der nordeuropäischen Katholiken am Diaspora-Sonntag
Blick aus der Klosterkirche im norwegischen Tautra auf den Fjord: Die Trappistinnen, die seit 2006 das alte Kloster wiederbeleben, erwirtschaften ihren Lebensunterhalt weitgehend mit der Herstellung von Seife und kosmetischen Produkten. Die Ausstrahlungskraft des Klosters zieht Menschen an, die auf der Suche nach Orientierung im Leben sind. Foto: Linda Toftrum | Bonifatiuswerk)
Unter dem Leitwort „Werde Hoffnungsträger!“ steht der diesjährige Diaspora-Sonntag am 14. und 15. November für die katholischen Christen in Nordeuropa. In Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland und Island sowie auf dem Baltikum in Estland und Lettland, außerdem in einigen deutschen Regionen unterstützt das deutsche Bonifatiuswerk jährlich rund 1.200 Projekte, denen die Kollekte in den Gottesdiensten am Diaspora-Sonntag gelten soll. Die Christen in der Diaspora nehmen weite Wege in Kauf, um zum Gottesdienst oder zur Kinder- und Jugendarbeit zusammenzukommen. Vom Bonifatiuswerk gefördert wird die Ausbildung von Seelsorgerinnen und Seelsorgern, die Fahrzeuge, mit denen sie auf langen Strecken unterwegs sind, und auch die Häuser, in denen die Katholiken sich begegnen können. Außerdem wird die caritativ-soziale Arbeit der katholischen Gemeinden für Bedürftige vor Ort finanziert.