Über 400 Messdienerinnen und Messdiener feiern Chrisam-Messe mit Bischof Overbeck
Dicht umringt von Messdienerinnen und Messdienern weiht Bischof Franz-Josef Overbeck die Heiligen Öle. Foto: Simon Wiggen | Bistum Essen
Über 400 Messdienerinnen und Messdiener haben am Gründonnerstag im Essener Dom mit Bischof Franz-Josef Overbeck und zahlreichen Priestern und Diakonen die Chrisam-Messe gefeiert. Mit großen Augen verfolgten Jungen und Mädchen in ihren liturgischen Gewändern, wie Bischof Overbeck in diesem Gottesdienst die heiligen Öle weihte, die die Pfarreien im Ruhrbistum in diesem Jahr bei Taufen, Krankensalbungen, Firmungen oder Weihen verwenden werden.
Jedes Jahr in der Karwoche erinnert die Chrisam-Messe an den Dienst, den die Messdienerinnen und Messdiener, Priester und Diakone das ganze Jahr über in den Gottesdiensten ihrer Pfarreien und Gemeinden leisten, sagte der Bischof. Overbeck dankte den Kindern und Jugendlichen für ihr ehrenamtliches Engagement und schloss sich der Einschätzung von David Faßbender aus der Jugendabteilung des Bistums an, der betonte: „Jeder Gottesdienst wird besser, wenn Messdiener:innen ihren Dienst am Altar tun.“
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In seiner Predigt betonte der Bischof den Wert des gemeinsamen Engagements für den Frieden. Nach seiner Auferstehung hätten die Jünger Jesus an seinem Gruß „Der Friede sei mit euch!" erkannt, der deshalb auch Bestandteil jedes Gottesdienstes sei. Wie schwierig es ist, Frieden zu halten, zeige sich nicht nur an den großen Ereignissen der Welt, sagte Overbeck. Jeder wisse dies aus dem eigenen Alltag. Auch Messdienerinnen und Messdiener würden diese Herausforderung kennen, zum Beispiel aus ihren Gruppenstunden, dem Zusammensein in der Schule, beim Sport oder anderen Freizeitbeschäftigungen.
Von Jesus lernen, was es für Frieden braucht
An Jesus könnten die Menschen lernen, was es für ein friedliches Zusammenleben braucht, so Overbeck: „Frieden wird gelebt von Menschen mit einem wachen und immer wieder versöhnungsbereiten Herzen. Frieden wird gelebt von Menschen, die nicht alles von sich selbst erhoffen und erwarten, sondern Erwartungen an andere haben und sich auf sie verlassen. Frieden ist darüber hinaus immer auch ein Geschenk“, hob der Bischof hervor.
Ein entsprechend friedliches und fröhliches Beisammensein feierten die Messdienerinnen und Messdiener nach der Messe auf dem Domhof und im Kreuzgang des Doms. Zur Stärkung gab es Brötchen und Getränke – und dazu viele Gelegenheiten für Selfies und Gespräche mit Bischof Overbeck. Ein heiterer Auftakt für das Kar- und Osterwochenende mit zahlreichen Messdiener-Einsätzen bei Karfreitags-Liturgien, Osternacht-Feiern und den feierlichen Ostergottesdiensten am Sonn- und Montag.








