UAK legt zweiten Jahresbericht zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt vor
Foto: Nicole Cronauge | Bistum Essen
Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Bistum Essen (UAK) hat am 07. Juli 2026 den Bericht über ihre Arbeit im Jahr 2025 vorgelegt. Bischof Franz-Josef Overbeck und Generalvikar Klaus Pfeffer haben diesen Bericht zur Kenntnis genommen und danken dem ehrenamtlichen Gremium für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit sowie den intensiven Austausch mit der Bistumsleitung. Mehrfach hatten sich Overbeck und Pfeffer mit dem achtköpfigen Gremium unter Vorsitz des ehemaligen Leiters der Rechtsabteilung im Düsseldorfer Schulministerium, Ludger Schrapper, getroffen und aktuelle Fragen zum Umgang mit der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt diskutiert.
Der nun vorgelegte zweite Jahresbericht der Essener UAK weise auf einige positive Entwicklungen hin, äußere aber auch kritische Hinweise, die für die Bistumsleitung wertvolle Anhaltspunkte für weitere Verbesserungen seien, so Pfeffer. „Wir wissen, dass viele personelle Veränderungen in unserem Stabsbereich „Prävention – Intervention – Aufarbeitung“ die Arbeit beinträchtigt haben“, greift der Generalvikar einen Kritikpunkt des Berichts auf. „Hier bemühen wir uns aktuell um Stabilität. Wir haben weiterhin ein großes Interesse daran, Betroffene zu unterstützen“, bekräftigt Pfeffer und betont: „Wir haben verstanden, dass wir in der Intervention und Aufarbeitung weitere Aufgaben zu erledigen haben. Dies werden wir im Austausch mit der UAK angehen.“