Trauer um Pastoralreferent Michael Kampmann
Der verstorbene Pastoralreferent Michael Kampmann. Archivfoto: Achim Pohl | Bistum Essen
Das Bistum Essen trauert um Pastoralreferent Michael Kampmann, der am Dienstag, 24. Februar, nach einer langen, schweren Krankheit im Alter von 61 Jahren verstorben ist. Zuletzt war Kampmann in der Essener Pfarrei St. Lambertus als Krankenhausseelsorger in der Evangelischen Huyssens-Stiftung tätig.
Kampmann wurde am 5. April 1964 in Bochum geboren. Nach seinem Abitur studierte er katholische Theologie an der Ruhr-Universität Bochum. Nach seinem Studienabschluss als Diplom-Theologe leistete er zunächst im Bochumer St.-Elisabeth-Krankenhaus seinen Zivildienst, bevor er im Gelsenkirchener Marienhospital eine Ausbildung zum Krankenpfleger absolvierte.
Einer der ersten Pastoralreferenten im Bistum Essen
Im Jahr 1994 nahm Michael Kampmann am ersten Kurs des Bistums Essen zur Ausbildung von Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten teil und wurde im Jahr 1997 von Bischof Hubert Luthe für die Seelsorge im Bistum Essen beauftragt. Als Pastoralreferent war Kampmann zunächst im Dekanat Essen-Altendorf eingesetzt, bevor er in den folgenden Jahren in unterschiedlichen Funktionen in Bochum, Gelsenkirchen und Essen tätig war und schließlich als Diözesanreferent für die Krankenhausseelsorge Verantwortung im Bischöflichen Generalvikariat übernahm.
Auf seinen eigenen Wunsch hin war Kampmann seit Juli 2023 wieder als Krankenhausseelsorger tätig, diesmal in der Huyssens-Stiftung der Evangelischen Kliniken Essen-Mitte.
Seelsorger mit Leidenschaft für Musik
Kampmann galt als überaus engagierter Pastoralreferent und Seelsorger, der mit großem Einfühlungsvermögen für die Menschen da war, egal ob er mit Patientinnen und Patienten, Angehörigen oder Mitarbeitenden in Kontakt war. Dabei brachte er vielfach und mit großer Leidenschaft seine musikalische Kompetenz ein: Bereits vor vielen Jahren hatte Kampmann an der Bischöflichen Kirchenmusikschule in Essen das C-Examen für Kirchenmusik erworben.
Kampmanns früher Tod im aktiven Dienst nach seiner langen schweren Erkrankung mache viele Menschen im Bistum Essen und ihn selbst betroffen, erklärte Bischof Franz-Josef Overbeck. Mit Kampmann verliere das Bistum „einen authentischen, theologisch gebildeten, musikalisch versierten und äußerst geschätzten Seelsorger, der die Menschen mit seiner Kompetenz, seiner Empathie und seiner Freundlichkeit angesprochen hat. Er wird in der Kirche von Essen fehlen“.
Gemeinsam mit Kampmanns Ehefrau, seinen Töchtern und Angehörigen wisse er sich dem Verstorbenen in besonderer Weise verbunden und danke ihm sehr herzlich für seinen engagierten Dienst im Bistum Essen, so der Bischof. „Ich bitte, mit mir des Heimgegangenen im Gebet zu gedenken.“
Am Freitag, 06. März 2026 wird für den Verstorbenen die Totenvesper um 17:30 Uhr in der Pfarrkirche St. Joseph, Joseph-Schüller-Platz 5, 45327 Essen-Katernberg gebetet.
Das Auferstehungsamt findet statt am Samstag, 07. März 2026, um 9:30 Uhr, ebenfalls in der Pfarrkirche St. Joseph. Anschließend erfolgt die Beisetzung auf dem Nikolausfriedhof in Essen-Stoppenberg, Schwanhildenhöhe/ Ecke Essener Straße, 45141 Essen. Parkmöglichkeiten sind am Barbarossaplatz gegeben.