Trauer um Diakon Michael Nieder

Ehemaliger Bischöflicher Beauftragter für den Ständigen Diakonat starb am Freitag im Alter von 63 Jahren. Bis zu seiner krankheitsbedingten Versetzung in den vorzeitigen Ruhestand war er als Diakon mit Koordinierungsaufgaben in der Ennepetaler Gemeinde Herz Jesu im Einsatz.

Das Ruhrbistum trauert um Diakon Michael Nieder, der am Freitag, 21. Februar, nach schwerer Krankheit im Alter von 63 Jahren gestorben ist. Nieder arbeitete nach seinem Studium der Katholischen Theologie in Bochum und München und der Sozialarbeit in Köln als Diplom-Sozialarbeiter. Ab 1998 trat er als Krankenhausseelsorger in Schwelm und Volmarstein in den Dienst des Bistums Essen. Am 1. Januar 2004 ernannte ihn der damalige Bischof Felix Genn zum Bischöflichen Beauftragten für den Ständigen Diakonat und war damit verantwortlich die Ausbildung und den Dienst der Ständigen Diakone im Ruhrbistum. Im Dezember 2013 ernannte ihn Bischof Franz-Josef Overbeck zum Diakon mit Koordinierungsaufgaben für die Ennepetaler Gemeinde Herz Jesu. Im November 2019 ging er in den Ruhestand.

„Michael Nieder war mit Überzeugung Ständiger Diakon und hat mit Kompetenz und Engagement über viele Jahre sowohl Männer auf ihrem Weg zum Ständigen Diakonat als auch die Diakone im Bistum Essen begleitet“, würdigte Domkapitular Kai Reinhold das Wirken Nieders. Ebenso habe er „mit Freude und Empathie“ seinen diakonalen Dienst als Krankenhausseelsorger wie auch als Seelsorger in der Gemeindepastoral versehen, so Reinhold weiter.

Das Auferstehungsamt findet am Samstag, 29. Februar, um 10.30 Uhr in der Kirche St. Engelbert, Rosendahler Straße 4 in Gevelsberg statt. Die Beisetzung erfolgt um 12 Uhr auf dem Friedhof Lindengraben, Lindengrabenstraße in Gevelsberg. (jf)

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