Schwule und Lesben treffen sich zum CSD-Gottesdienst in St. Gertrud

Bistum Essen

Traditionell am Vorabend der Feiern zum Christopher-Street-Day im Ruhrgebiet laden christliche Kirchen die Community zu einem ökumenischen Gottesdienst ein – in diesem Jahr am Freitag, 11. September, um 18 Uhr in der Essener Kirche St. Gertrud.

Auch wenn der Christopher-Street-Day im Ruhrgebiet (Ruhr-CSD), das jährliche Treffen der Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender, in Essen am Samstag, 12. September, coronabedingt nicht als bunte Parade, sondern als politische Demonstration unter Pandemie-Regeln läuft, laden christliche Gemeinden und Aids-Hilfen dennoch am Vorabend zum traditionellen CSD-Gottesdienst. So wie der Ruhr-CSD steht am Freitag, 11. September, ab 18 Uhr auch der ökumenische Gottesdienst in der katholischen St. Gertrud-Kirche am Viehofer Platz unter dem Motto „Mit Abstand…die Queersten“. Die Feier möchte den Blick auf die Corona-Krise lenken, die die Menschen in unterschiedlichen Bereichen mit ihrer Begrenztheit konfrontiert und gleichzeitig die Entfaltung vielfältiger Möglichkeiten fördert. Dieser Spannung soll im Gottesdienst mit Blick auf die sogenannte LGBTI-Community nachgespürt werden.

Gemeinsam organisiert wird die Feier von der Aidshilfe Essen, von der CSE-Fachstelle für HIV und STI „Die Schleife“, der römisch-katholischen, der evangelischen und der alt-katholischen Kirche. Da in St. Gertrud coronabedingt nicht so viele Plätze zur Verfügung stehen, wie üblich, bitten die Veranstalter um eine Anmeldung per E-Mail, Betreff: CSD-Gottesdienst.

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