von Cordula Spangenberg

Ehemaliger Essener Dompropst feiert seinen 103. Geburtstag

Ferdinand Schulte Berge erinnert sich gern und gut an sein langes Leben.

Bei guter Gesundheit feiert der ehemalige Essener Dompropst Ferdinand Schulte Berge am Montag, 13. September 2021, seinen 103. Geburtstag im Kreise seiner Gäste. Der Jubilar, der immer noch selbständig in seiner eigenen Wohnung am Zwölfling mit Blick auf Dom und Rathaus lebt, war von 1978 bis zu seinem 75. Lebensjahr im Jahr 1993 als Dompropst Vorsitzender des Domkapitels, das dem Bischof bei der Leitung des Bistums zur Seite steht. Darüber hinaus trug Schulte Berge Verantwortung im Referat „Schule“ des Bischöflichen Generalvikariats sowie für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Bistums Essen. In dieser Funktion war er Vorsitzender der Gemeinsamen Kommission der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der nordrhein-westfälischen Landeskirchen und Diözesen sowie Aufsichtsratsvorsitzender des „Rheinischen Merkur“.

Im Ruhestand wirkte der ehemalige Dompropst viele Jahre als „Pfarrer im besonderen Dienst“ in der Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung für Kinder, Jugendliche und Erzieher ebenso wie für die dort lebenden alten und kranken Menschen.

Schulte Berge wurde 1918 kurz vor Ende des Ersten Weltkrieges in Gladbeck geboren und nahm nach dem Abitur 1937 sein Theologie-Studium auf. Nach einem Einsatz als Soldat an der Ostfront wurde er am 22. Mai 1948 von Bischof Michael Keller in der Heilig-Geist-Kirche in Münster zum Priester geweiht. Seine Jahre als Kaplan verbrachte er in Warendorf, Münster und Duisburg, das wenig später zum neuen Ruhrbistum gehörte. Dessen erster Bischof Franz Hengsbach holte Schulte Berge bald in die bischöfliche Verwaltung.

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