Schuldezernat im Bistum Essen warnt vor Protestaktionen der Initiative „Querdenken 711“

Bistum Essen

Aktivisten der Initiative „Querdenken 711“ wollen am 9. November laut Schulministerium gegen die Maskenpflicht protestieren und Schüler gezielt ansprechen.

Das Schuldezernat im Bistum Essen warnt Eltern und Schüler vor möglichen Aktionen der Initiative „Querdenken 711“. An über 1000 Schulen soll die Initiative für den 9. November Protestaktionen gegen die Maskenpflicht geplant haben. Hinweise darauf habe das NRW-Schulministerium erhalten.

Initiative wolle CO2-Messung auf Schulweg anbieten

„Insbesondere sollen Eltern, die Mitglied der Initiative sind oder dieser nahe stehen, Kinder und deren Angehörige auf dem Schulweg ansprechen und diesen unwirksame Masken mit einem Logo der Initiative und eine CO2-Messung unter den Masken der Kinder anbieten, um auf die angebliche Gefährlichkeit und Unwirksamkeit der Masken hinzuweisen“, so das Ministerium.

Bereits am Mittwoch hatte sich der Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Schulministerium, Mathias Richter, per E-Mail an die Schulen gewandt. Für diese gelte das Gebot politischer Neutralität, jedoch sei „auch die Fürsorge für die Schülerinnen und Schülern handlungsleitend“. Im Rahmen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung respektierten Schulen unterschiedliche Auffassungen von Schülern. Das beinhalte jedoch nicht Handlungen, die zu Rechtsverstößen und Gesundheitsgefährdungen führten.

„Wir halten die Einhaltung der Maskenpflicht für zwingend notwendig.“

Das Schuldezernat im Bistum Essen schließt sich der Kritik des Schulministeriums an. „Angesichts steigender Infektionszahlen – leider auch an unseren Schulen – halten wir die Einhaltung der Maskenpflicht für zwingend notwendig und als Ausdruck der Verantwortung für andere“, sagt Eva Lingen, Schuldezernentin im Bistum Essen.

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