Rund 1500 Weihnachtsgottesdienste im Bistum Essen

Bistum Essen

Coronabedingt haben die Gemeinden die Zahl der Gottesdienste bistumsweit um rund 50 Prozent erhöht – allerdings sind die Kapazitäten der Kirchen wegen der Abstandsregeln stark eingeschränkt. In den allermeisten Fällen ist eine Anmeldung erforderlich. Online-Karte zeigt alle Gottesdienstzeiten in allen Kirchen.

Anmeldungen, Abstandsregeln und Alltagmasken: Mit großem Aufwand bemühen sich die katholischen Kirchengemeinden im Bistum Essen trotz der Corona-Pandemie auch in diesem Jahr möglichst vielen Menschen besinnliche und frohe Weihnachtsgottesdienste zu ermöglichen. Rund 1500 Christmetten, Krippenfeiern, Andachten oder Weihnachtsmessen umfasst die Online-Übersicht, die das Ruhrbistum unter weihnachten.bistum-essen.de zusammengestellt hat. Bistumsweit gibt es in diesem Jahr rund 50 Prozent mehr Weihnachtsgottesdienste als 2019 – allerdings sind die Kapazitäten der Kirchen aufgrund der Abstandsregeln bereits seit Mai stark reduziert worden. 

Overbeck: „Gott zeigt uns an Weihnachten, dass er uns Menschen nahe ist“

„Gott zeigt uns an Weihnachten, dass er uns Menschen nahe ist“, sagt Bischof Franz-Josef Overbeck. „Daher bin ich froh und dankbar, dass unsere Seelsorgerinnen und Seelsorger und die vielen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Kirchengemeinden es mit viel Kreativität und Engagement ermöglichen, dass trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie möglichst viele Menschen an Heiligabend und an den Weihnachtsfeiertagen einen unserer Gottesdienste mitfeiern können. Wir brauchen gerade jetzt unsere Gottesdienste als Zeichen der Hoffnung, des Trostes und der Zuversicht“, betont der Bischof.

Anmeldungen als fairer Weg für einen sicheren Gottesdienstbesuch

Gerade für die Feiern an Heiligabend müssen sich Gottesdienst-Besucher in der Regel anmelden. „Dass sich die Menschen in diesem Jahr für die allermeisten Weihnachtsgottesdienste vorab anmelden müssen, widerspricht eigentlich unserer Vorstellung einer einladenden Kirche, die für alle offen ist“, sagt Overbeck. „Aber angesichts der Infektionsgefahr und der unbedingt einzuhaltenden Corona-Schutzmaßnahmen ist es der einzige und fairste Weg, möglichst vielen Menschen einen sicheren Gottesdienstbesuch zu ermöglichen.“ In vielen Fällen haben die Pfarreien die entsprechenden Anmelde-Informationen direkt mit der Online-Übersicht verknüpft. Bei Fragen helfen aber auch die jeweiligen Pfarr- oder Gemeindebüros weiter.

Wer Weihnachten lieber zuhause verbringen möchte, findet auf der Bistums-Homepage bei den „Seelsorglichen Angeboten in Zeiten der Corona-Krise“ rechtzeitig vor dem Fest Texte und Ideen für einen Heiligabend-Gottesdienste zuhause und Links zu Gottesdienstübertragungen in TV, Radio und als Online-Livestream.

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