von Thomas Rünker

Renovabis bittet um Spenden für die Ukraine und andere Länder Ostereuropas

Kollekten in den Pfingstgottesdiensten kommen dem katholischen Osteuropa-Hilfswerk zugute, das seit Beginn des Kriegs gegen die Ukraine Hilfsangebote für Kriegsopfer und Geflüchtete in und außerhalb der Ukraine finanziert.

Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine bittet das katholische Osteuropa-Hilfswerk Renovabis insbesondere am Pfingstwochenende um Spenden. Traditionell fließen die Kollekten aus den Gottesdiensten am Pfingstsonntag an die Hilfsorganisation, die allein seit Kriegsbeginn im Februar mit gut drei Millionen Euro 66 Projekte zur Unterbringung, Versorgung und Betreuung von ukrainischen Kriegsopfern und Geflüchteten in und außerhalb der Ukraine unterstützt hat.

Motto: „Gemeinsam glauben – was Ost und West verbinden kann“

Das Motto der diesjährigen Pfingstaktion „Gemeinsam glauben – was Ost und West verbinden kann“ habe „eine Dramatik, die bei der Planung der Aktion noch nicht abzusehen war“, sagt der Essener Weihbischof Ludger Schepers. „Zutiefst verbindet uns alle der Wunsch, dass der Krieg in der Ukraine endet und alle Maßnahmen zur Versöhnung und zum Frieden ergriffen werden. Ich bin überzeugt, dass es die überwältigende Mehrheit der Menschen ist, die Frieden möchte. In allen Ländern“, betont der Bischofsvikar für die Weltkirche. Zugleich hoffe er, „dass wir sehr bald wieder darauf schauen können, was uns über den Wunsch nach Frieden hinaus verbindet.“

Onlinespende und Überweisung

Neben der Kollekte in den Pfingstgottesdiensten nimmt Renovabis Spenden auch online und via Banküberweisung an.

Renovabis unterstützt Partnerinnen und Partner in ganz Mittel- und Osteuropa

Natürlich überschatte der Krieg in der Ukraine derzeit alles. „Es ist richtig, dass sich unsere Aufmerksamkeit dort konzentriert“, so Schepers. Nicht vergessen werden solle jedoch „die gute Arbeit, die von Renovabis und ihren Projektpartner-innen und Partnern in ganz Mittel- und Osteuropa geleistet wird. In den kommenden Jahren wird es wichtig bleiben, die Menschen dort zu unterstützen“, betont der Weihbischof.

Sebastian Neugebauer, Leiter der Abteilung Weltkirche und Mission im Bistum Essen, berichtet: „Ich hatte sehr berührende Gespräche mit unseren Partnerinnen und Partnern in der Ukraine. Die Dankbarkeit für die vielen Hilfen von verschiedensten Menschen mit den verschiedensten Hintergründen ist groß.“ Neben der Bitte um Spenden sei dabei an die Christinnen und Christen in Deutschland ein besonderer Wunsch gerichtet, so Neugebauer: „Bleibt mit uns im Gebet verbunden. Das gibt uns Kraft und Hoffnung.“

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