von Thomas Rünker

Projekt öffnet Raum für Fragen an die Kirche

Podcast des Erzbistums München-Freising berichtet über die private Website „Kirchenkrise“, über die die Essener Bistums-Mitarbeiterin Regina Laudage-Kleeberg Menschen die Möglichkeit gibt, in Fragen ihr Unverständnis über Kirchenthemen zu veröffentlichen.

Fragen über Fragen stehen hinter dem privaten Projekt „Kirchenkrise“. Regina Laudage-Kleeberg, Münsteraner Katholikin und Mitarbeiterin im Ruhrbistum, hat die Internetseite eingerichtet, um Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Fragen an die katholische Kirche zu stellen – gerade angesichts von Krisen und Umbrüchen. Durch die Fragen mache niemand Vorwürfe, erklärt Laudage-Kleeberg das Projekt jetzt im Podcast "Der Himmel bleibt wolkig" der Domberg-Akademie des Erzbistums München-Freising. „Eine Frage hat immer den Charakter: Das Gegenüber hat eine Chance zu antworten“. Und wer Fragen stelle, „der will noch was.“ So können Menschen kostenlos Fragen auf der Internetseite www.kirchenkrise.de einreichen, die Laudage-Kleeberg neben der Internetseite auch in Social-Media-Kanälen veröffentlicht und so teils rege Diskussionen auslöst.

Viele Fragestellerinnen und Fragesteller, vermutet die studierte Religionswissenschaftlerin, die im Ruhrbistum als Referentin für Organisationsentwicklung arbeitet, hätten wohl „eine religiöse Sehnsucht“ und wären in der Kirche „eigentlich gern zuhause“. Zum Projekt „Kirchenkrise“ sei sie durch ihre Arbeit an der Kirchenaustrittsstudie des Bistums Essen inspiriert worden, an der sie zwischen 2015 und 2018 im Rahmen der Zukunftsbildprojekte des Bistums beteiligt war. 

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