Prälat Heinrich Hecker verstorben

Im Alter von 84 Jahren ist Prälat Heinrich Hecker verstorben

Am 10. Dezember ist im Alter von 84 Jahren Prälat Heinrich Hecker verstorben.

Der Verstorbene, der zuletzt in Grefrath gewohnt hat, wurde am 8. März 1937 in Leipzig geboren und am 23. Juli 1961 in Essen zum Priester geweiht.

Nach seiner Weihe war Heinrich Hecker zunächst als Kaplan in der Pfarrei St. Laurentius in Essen-Steele und von 1966 in der Propsteipfarrei St. Gertrud von Brabant in Bochum-Wattenscheid eingesetzt. Im Oktober 1969 trat er als Katholischer Standortpfarrer Schwanewede in die Militärseelsorge ein und wurde am 1. April 1970 als Militärpfarrer ernannt. Es folgten Versetzungen als Standortpfarrer nach Höxter (1972), nach Hannover (1975) und nach Göttingen (1982).

Mit der Beförderung zum Militärdekan im Jahr 1982 wurde er als Referatsleiter in das Katholische Militärbischofsamt nach Bonn berufen. Seine Liebe zur Seelsorge an den Soldaten und ihren Familien veranlasste ihn im Oktober 1988 das Katholische Militärbischofsamt wieder zu verlassen und nach Oldenburg zu gehen. Der von ihm übernommene Auftrag für den Aufbau der Militärseelsorge in den neuen Bundesländern wurde für ihn zur Herzensangelegenheit. Diese wichtige Aufgabe hat er mit großem Engagement von 1991 bis zu seiner Pensionierung am 31. März 2002 wahrgenommen. Seine Ernennung zum Päpstlichen Ehrenprälaten im Jahr 1996 und die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande bezeugen die hohe Anerkennung und Bestätigung seines Dienstes.

Bis zum 31. Dezember 2009 war er sieben Jahre als Geistlicher Begleiter der Caritas-Konferenzen Deutschlands, Diözesanverband Essen, tätig. Darüber hinaus zog es ihn in seine geistliche Heimat, die Benediktinerinnen-Abtei Mariendonk, wo er bis zum Jahr 2017 als Hausgeistlicher und als rector ecclesiae gewirkt hat. Hier war es ihm ein besonderes Anliegen, die alten und kranken Schwestern zu begleiten.

Durch den Tod von Heinrich Hecker verliert das Bistum Essen einen leidenschaftlichen Priester, der sich mit großem Einsatz, insbesondere um die Soldatinnen und Soldaten sowie die Seelsorge in der Bundeswehr verdient gemacht hat.

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