von Thomas Rünker

Overbeck ruft vor NRW-Kommunalwahl zu Respekt und Fairness auf

Bischof Overbeck fordert vor der NRW-Kommunalwahl 2025 mehr Respekt für kommunalpolitisch Engagierte und wirbt für eine Kultur der Fairness und der konstruktiven Debatte. Anfeindungen und Bedrohungen verurteilt er scharf.

Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck hat im Vorfeld der nordrhein-westfälischen Kommunalwahl am kommenden Sonntag, 14. September 2025, zu mehr Respekt und Anerkennung für Menschen in der Kommunalpolitik aufgerufen. „Sie bilden das Rückgrat unserer Demokratie vor Ort“, betonte Overbeck. Ihr Engagement sei nicht selbstverständlich, sondern erfordere Mut, Ausdauer und die Bereitschaft, sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen.

„Aufs Schärfste“ verurteilte der Bischof Anfeindungen und Bedrohungen gegen politisch Engagierte. Solche Angriffe, die bis ins Privatleben und die Familien der Betroffenen reichten, dürften unter keinen Umständen toleriert werden. Stattdessen verdienten die Engagierten Dank, Respekt und Anerkennung. Ihr Durchhalten zeuge von Courage und Stärke zum Wohle der Demokratie und der freiheitlichen Gesellschaft.

Overbeck forderte eine „Kultur des demokratischen Streits und der konstruktiven Diskussion“, um Polarisierungen entgegenzutreten. Entscheidend sei, fair miteinander umzugehen, auch bei unterschiedlichen Meinungen. Jede und jeder solle sich den „guten Sitten der Demokratie“ verpflichtet fühlen – dazu zählten Fairness, Respekt, Toleranz, Ehrlichkeit, Mut zur Kontroverse, Gemeinsinn und die Orientierung am Gemeinwohl. Der Bischof rief dazu auf, die Menschen zu unterstützen, die Verantwortung in Städten und Gemeinden übernehmen, und am 14. September das Wahlrecht zu nutzen, um die Demokratie zu stärken.

Pressestelle Bistum Essen

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