Neuer „Wanderführer Ruhrbistum“ begleitet auf dem Pilgerweg

Bistum Essen

Nikola Hollmann und Andrea Slavik haben einen Pilgerführer für alle fünf Teilstrecken des Bistums-Pilgerwegs geschrieben. Jetzt ist das Buch im Klartext-Verlag erschienen.

Zwei Jahre nach seiner Eröffnung gibt es nun auch ein eigenes Buch über den Pilgerweg des Bistums Essen. „Wanderführer Ruhrbistum“ heißt das im Klartext-Verlag erschienene Werk, in dem die Autorinnen Nikola Hollmann und Andrea Slavik die fünf Teilstrecken vorstellen, die verschiedene Regionen im Ruhrgebiet und im Märkischen Sauerland mit dem Essener Dom verbinden.

„Herausfordernde Wege“

Das seien „schon herausfordernde Wege“, sagt Hollmann – und meint dies nicht nur mit Blick auf die sportlichen Dimensionen der verschiedenen Strecken. Bei den Herausforderungen des Pilgerwegs denkt die aus dem Kreis Mettmann stammende Journalistin eher an den Weg von Duisburg zum Dom: „Das war unsere erste Etappe – vom Hafen, durch das Kreuz Kaiserberg und später dann in Mülheim an Radschnellweg und Bahntrasse entlang.“ Häuser, Verkehr, Industrie … – wer sonst nur in der „lieblichen Natur“ unterwegs sei, könne im Ruhrbistum durchaus andere Seiten entdecken. „Für das Pilgern ist das durchaus anregend.“

Alles Wege führen zum Dom

„Alle Wege führen zum Dom“ ist das Motto des Wanderführers. Denn während der Pilgerweg im Bistum Essen immer in beide Richtungen ausgeschildert ist, sind die Etappen im Buch immer in Richtung Essen erklärt. Mit der ISBN-Nummer 978-3-8375-2314-0 ist das Buch für 16,95 Euro überall im Buchhandel erhältlich. Darüber hinaus ist der Wanderführer auch in der Altstadtbuchhandlung in Essen und im Shop der Essener Domschatzkammer erhältlich.

Auch Co-Autorin Slavik, gebürtige Tirolerin, habe bei den Recherchen für das Buch festgestellt, „dass es irgendwann immer wieder urban wird“. Doch auch Slavik hat offenbar nicht die heimischen Berge vermisst, sondern immer wieder von einer „total spannenden Region“ gesprochen. Eine Region, die sich gerade durch diese Vielfalt besonders zum Pilgern eigne: „Pilgern heißt aufbrechen, loslassen, sich neuen Erfahrungen aussetzen: dem Fremden, der Einfachheit, dem Wetter und den eigenen Themen, Fragen und Gefühlen“, schreiben Hollmann und Slavik im Vorwort des Pilgerführers. Sie zitieren Augustinus: „Das unruhige Herz ist die Wurzel der Pilgerschaft“ und versprechen: „Wer pilgert, kehrt als eine andere oder ein anderer nach Hause zurück.“

Detaillierte Beschreibungen alle Etappen

Wer mag, kann sich dabei nun vom „Wanderführer Ruhrbistum“ begleiten lassen: Auf 144 Seiten beschreiben Hollmann und Slavik detailliert alle Etappen, geben Tipps zu Sehenswürdigkeiten, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten und ergänzen so die Online- und gedruckten Karten, die das Bistum auf der Website des Pilgerwegs (pilgerweg.bistum-essen.de) anbietet. Zudem präsentieren die Autorinnen zu jeder Etappe ein Zitat, einen Spruch oder eine Weisheit, als ein kleines spirituelles Angebot für ihre Leser.

Lieblingsorte: Halde Haniel und Dorfkirche Stiepel

Zwei Lieblingsorte haben Nikola Hollmann auf den über 200 Pilgerweg-Kilometern im Ruhrbistum besonders beeindruckt: Zum einen die Halde Haniel, einer der höchsten Punkte des Ruhrgebiets. „Das ist ein so spiritueller Ort“, sagt sie und verweist auf den Kreuzweg von Tisa von der Schulenburg mit den Bergbau-Gegenständen und das große Kreuz der Papstmesse, die Totem-Installation am Gipfel der Halde und den Weitblick in die Natur, auf die Städte, die Menschen und die Zeche Prosper Haniel. Zum anderen empfiehlt Hollmann „die Dorfkirche in Bochum-Stiepel mit ihrem uralten Friedhof“ und der Legende um die mittelalterliche Marienfigur die mittlerweile im benachbarten Zisterzienserkloster verehrt wird.

Ansprechpartner für das Pilgerweg-Projekt:

Pressestelle Bistum Essen

Zwölfling 16
45127 Essen

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