Vier neue Seelsorgende für das Bistum Essen
Die neuen Seelsorgenden im Bistum Essen: (vlnr.) Tobias Ambold, Priesterkandidat; Jan-Mathieu Heidemann, Pastoralassistent; Dominic Bender, Pastoralassistent; Alina Peelen, Gemeindeassistentin. Foto: Simon Wiggen | Bistum Essen
In diesen Tagen beginnen vier neue Seelsorgende ihre Ausbildung zu Pastoralreferenten, zur Gemeindereferentin sowie zu einem Priester im Bistum Essen. Neben gemeinsamen Kursen absolvieren sie eine dreijährige Assistenz- und Ausbildungszeit in den Pfarreien Schwelm, Bochum, Mülheim und Duisburg. Dort beteiligen sie sich in den jeweiligen Pastoralteams an der Seelsorge der Pfarreien und werden für die schulische Arbeit ausgebildet.
Die neuen Mitarbeitenden:
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Alina Peelen, 28
Die Gemeindeassistentin ist in Oberhausen aufgewachsen und hat sich dort in der Messdienerarbeit engagiert – das möchte sie auch an ihrem neuen Einsatzort in der Pfarrei St. Michael in Duisburg-Meiderich fortführen. In Essen hat sie Religion und Deutsch auf Lehramt studiert.
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Dominic Bender, 27
Nach dem Abitur in seiner Heimat im siegerländischen Betzdorf hat sich Dominic Bender für ein Theologiestudium in Bonn entschieden. Obwohl er als Siegerländer damals eigentlich zum Bistum Trier gehörte, fiel die Wahl seiner Ausbildung zum Pastoralreferenten auf das Ruhrbistum – „ich wollte einfach städtischer leben als zuvor“. In seiner neuen Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Mülheim ist er seit dem 1. August tätig und plant sich dort in der Messdiener-, Jugend- und Firmarbeit zu engagieren.
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Tobias Ambold, 25
Im Vergleich zu Bender hat der Priesterkandidat Tobias Ambold den entgegengesetzten Weg eingeschlagen: Aus dem städtischen Duisburg-Rheinhausen ging es für ihn in die eher ländliche Pfarrei St. Marien in Schwelm, Ennepetal und Gevelsberg. Geprägt hat ihn nicht nur sein Theologiestudium in Münster, sondern auch seine Zeit in Brasilien: „Ich möchte die Menschen befähigen, ihren Glauben in ihren Gemeinden zu leben.“
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Jan-Mathieu Heidemann, 33
In Soest aufgewachsen, in Münster Theologie und Religionswissenschaften studiert, anschließend vier Jahre als Lektor in einem Verlag gearbeitet, hat es Jan-Mathieu Heidemann nun ins Bistum Essen verschlagen. Als Pastoralassistent ist er seit dem 1. August in der Bochumer Pfarrei St. Peter und Paul im Einsatz.
Seelsorge im Team
Gemeinde- und Pastoralreferentinnen und -referenten gestalten gemeinsam mit Pfarrern, Pastören, Diakonen und anderen Mitarbeitenden die Seelsorge in den Pfarreien des Bistums Essen. Sie sind in der Verkündigung des Glaubens tätig, gestalten und feiern Gottesdienste und übernehmen caritative Aufgaben. Zudem können sie in der sogenannten kategorialen Seelsorge tätig sein, zum Beispiel als Seelsorgende in Krankenhäusern oder Schulen, bei Polizei und Feuerwehr, in Justizvollzugsanstalten oder in der Notfallseelsorge. Während künftige Gemeindereferentinnen und -referenten als Qualifikation ein Fachhochschulstudium der Angewandten Theologie (Religionspädagogik) mitbringen, haben angehende Pastoralreferentinnen und -referenten Theologie an einer Uni studiert.
Mit Blick auf ihre religionspädagogische Ausbildung werden Gemeindereferentinnen und -referenten in den Pfarreien unter anderem in der katechetischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eingesetzt, sind aber zum Beispiel auch Ansprechpersonen für Trauernde und übernehmen Beerdigungsdienste. Zudem können sie für Koordinationsaufgaben beauftragt werden und die Leitung einer Gemeinde übernehmen. Pastoralreferentinnen und -referenten sind meist in der Begleitung und Umsetzung der Pfarreientwicklungsprozesse tätig und arbeiten konzeptionell an Schnittstellen von Kirche und Gesellschaft und in verschiedenen thematischen Projekten.
Informationen zu den verschiedenen pastoralen Berufen und den Ausbildungswegen im Bistum Essen gibt es online auf www.kirche-kann-karriere.de