von Thomas Rünker

Neue Doppelspitze führt den KiTa Zweckverband im Bistum Essen

Zum 1. Oktober hat Roman Hansen die Position des kaufmännischen Geschäftsführers im KiTa Zweckverband übernommen. Er folgt damit auf die im März verstorbene Geschäftsführerin Anne Berger. Gemeinsam bilden Hansen und Verena kleine Holthaus, die den pädagogischen Bereich des katholischen KiTa-Trägers verantwortet, nun die neue Doppelspitze des KiTa Zweckverbands.

Neue Geschäftsführer Hansen war zuvor im Erzbistum Paderborn tätig

Hansen sieht unter anderem im Personalmangel, im gestiegenen Arbeitspensum sowie rund um die KiBiz-Finanzierungen große Herausforderungen

Verena kleine Holthaus und Roman Hansen bilden gemeinsam die Geschäftsführung des KiTa-Zweckverbands

Der 35-jährige Betriebswirt Roman Hansen ist der neue kaufmännische Geschäftsführer des KiTa-Zweckverbands im Bistum Essen. Zum 1. Oktober hat Hansen die Position übernommen, die seit dem Tod von Geschäftsführerin Anne Berger im vergangenen März unbesetzt gewesen war. Mit Hansen und Verena kleine Holthaus, die seit 1. Juli 2023 als pädagogische Geschäftsführerin tätig ist, ist die Doppelspitze im KiTa Zweckverband nun wieder komplett.

Hansen war zuletzt im Erzbistum Paderborn tätig, wo er seit 2018 das Referat „Finanzen KiTas“ geleitet hat, welches später um das Themenfeld Gemeindeverbände erweitert wurde. Davor war der gelernte Automobilkaufmann einige Jahre in der Finanzbranche tätig. Seine Berufserfahrung ergänzt der Betriebswirt durch seine mehrjährige Selbstständigkeit als Organisationsentwickler. „Ich freue mich sehr auf die Arbeit im Bistum Essen,“ macht Hansen deutlich. „Seit Jahren bestehen bereits Verbindungen zum KiTa Zweckverband, auf die ich nun aufbauen kann.“ Die fünf NRW-Bistümer Essen, Paderborn, Aachen, Köln und Münster kooperieren zum Beispiel bei der Verwaltungs- und Kommunikationssoftware „kitaplus“ sowie in der politischen Netzwerkarbeit auf Bundes- und Landesebene mit dem Ziel besserer Rahmenbedingungen für die Elementarpädagogik.

Hansen sieht große Herausforderungen für KiTa-Träger

„Die Branche steht aktuell vor großen Herausforderungen“, weiß Roman Hansen. „Der immense Personalmangel, gestiegenes Arbeitspensum, fehlende KiTa-Plätze oder reduzierte Betreuungszeiten belasten Familien und Fachkräfte gleichermaßen. Um effektive und realistische Lösungen zu erzielen, müssen alle Akteure an einem Strang ziehen“, betont er. Als Geschäftsführer des KiTa Zweckverbandes sieht Hansen seine Verantwortung auch auf politischer Ebene, zum Beispiel in den Diskussionen über das nordrheinwestfälische Kinderbildungsgesetz (KiBiz): „Wir müssen dringend darauf hinwirken, dass die Revision des KiBiz endlich eine auskömmliche Finanzierung beinhaltet. Wäre das der Fall, würde das zu einer deutlichen Entlastung im gesamten System der Elementarpädagogik führen.“

Der KiTa Zweckverband im Bistum Essen

Der Zweckverband Katholische Tageseinrichtungen für Kinder im Bistum Essen, kurz KiTa Zweckverband, ist einer der größten freien Träger von Kindertageseinrichtungen in Deutschland mit Sitz in Essen. In 240 Einrichtungen in den Städten und Kreisen des Ruhrbistums bietet der Verband mehr als 16.000 Plätze für Kinder im Alter von vier Monaten bis zum Schuleintritt an.

Verena kleine Holthaus lenkt nun schon knapp zwei Jahre die Geschicke des KiTa Zweckverbandes – erst als interimistische Geschäftsleitung, dann als pädagogische Geschäftsführerin. Sie verfügt über tiefgreifendes Knowhow in den Bereichen frühkindliche Bildungsarbeit und Organisationsentwicklung. „Als doppelte Geschäftsführung ist es unsere vorrangigste Aufgabe, den Verband in allen Bereichen zukunftsfähig aufzustellen“, so kleine Holthaus. Bei allen Bemühungen stehe das Wohl der Kinder stets im Fokus. „Als KiTa-Träger ist es unser Auftrag, Kinder stark zu machen und auf die Welt von morgen vorzubereiten. In unseren Einrichtungen setzen wir alles daran, dass alle Kinder gleiche Bildungschancen erhalten!“

Pressestelle Bistum Essen

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