Namen und Daten | 29.05.2026
Der Verstorbene, der in Oberhausen gewohnt hat, wurde am 24. Oktober 1930 in Erwitte/Lippstadt geboren und am 22. Mai 1956 in Paderborn zum Priester geweiht. Nach seiner Weihe war er zunächst Vikar an St. Mariä Himmelfahrt in Gelsenkirchen-Rotthausen. Mit Gründung des Ruhrbistums im Januar 1958 wurde er Teil der Essener Priesterschaft.
Ab Januar 1961 wurde er als Kaplan an St. Lamberti in Gladbeck und von Juni 1967 an in der Pfarrei St. Franziskus in Duisburg-Großenbaum eingesetzt. Im Jahr 1973 ernannte ihn der Bischof von Essen als Pfarrer der Pfarrei St. Mariä Rosenkranz in Mülheim-Styrum. Diese Pfarrei leitete er 16 Jahre lang, bis zu seinem gesundheitlich bedingten Wechsel als Priester im besonderen Dienst im Jahr 1989 in die Pfarrei St. Christophorus nach Essen-Kray, die im Jahr 2004 Teil der Pfarrei St. Barbara in Essen-Kray wurde.
Soweit es seine Gesundheit zuließ, übernahm Rudolf Paris auch im Ruhestand gerne priesterliche und seelsorgliche Aufgaben. Im Jahr 2013 zog er nach Balve ins Erzbistum Paderborn, wo er weiterhin priesterliche Dienste übernahm, bevor er schließlich nach Oberhausen zurückkehrte.
Rudolf Paris war sieben Jahrzehnte lang Priester und hat die Seelsorge an ganz unterschiedlichen Orten des Ruhrbistums kennen und schätzen gelernt. An diesen Orten hat er viele Menschen auf ihrem je eigenen Glaubensweg begleitet und gestärkt.
Das Requiem wird auf Wunsch des Verstorbenen am Mittwoch, 03.06.2026, in der Kapelle des Vincenzhauses in Oberhausen im engen Familienkreis gefeiert. Am selben Tag erfolgt die Urnenbeisetzung – ebenfalls im Kreis der unmittelbaren Angehörigen – auf der Priestergruft des Friedhofs St. Joseph in Oberhausen-Styrum.