Namen und Daten | 02.12.2020

Bistum Essen

Heinrich Kempkens

Heinrich Kempkens ist am Montag, 30. November 2020 im Alter von 82 Jahren verstorben.

Die Totenvesper wird am Donnerstag, 03.12.2020 um 18 Uhr in der Pfarrkirche St. Josef, Himmelpforten 13 in 45359 Essen gebetet.

Das Requiem wird gefeiert am Freitag, 04.12.2020 um 9 Uhr in der Pfarrkirche St. Dionysius, Dionysiuskirchplatz 16 in 45355 Essen. Im Anschluss erfolgt die Beisetzung auf der Priestergruft des katholischen Pfarrfriedhofs an der Hülsmannstraße in Essen.

Mitbrüder, die am Begräbnisamt teilnehmen, werden gebeten, Chorkleidung zu tragen und sich vorab bei Pfarrer Benedikt Ogrodowczyk bis Donnerstag, 03.12.2020, per E-Mail anzumelden: ben.ogr@dionysius.de.

Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es nur eine begrenzte Platzkapazität in der Kirche; außerdem besteht Maskenpflicht. Die Beisetzung auf dem Friedhof kann nur im engen Kreis erfolgen.

Der Verstorbene, der mit seiner Frau in Essen gewohnt hat, wurde am 9. Mai 1938 in Essen-Borbeck geboren und am 15. Mai 1976 in Essen zum Diakon geweiht.

Diakon Kempkens hat in den 1950er-Jahren eine Ausbildung zum Großhandelskaufmann bei der Firma Ottens in Essen absolviert. Nach seiner Ausbildung war er als kaufmännischer Angestellter bei der Firma Hohlmann, in der Karstadt-Hauptverwaltung, bei der Ferrostaal AG und bei der Wohnungs- und Siedlungs-GmbH Düsseldorf tätig. Im Jahr 1975 wechselte er zum Sozialdienst katholischer Männer e.V. in Gelsenkirchen in den Dienst des Caritasverbandes.

Die Ausbildung zum Ständigen Diakon absolvierte er in den 1970er-Jahren; somit gehörte er zu den ersten Diakonen im Ruhrbistum Essen.

Nach seiner Weihe war Heinrich Kempkens als Diakon mit Zivilberuf in der Pfarrei St. Dionysius in Essen-Borbeck eingesetzt. Dabei übernahm er u.a. liturgische Dienste und war zugleich mit einem diakonischen Schwerpunkt in der Altenseelsorge tätig. Im Jahr 1978 wechselte er als Diakon in den Hauptberuf und wurde für die Gemeinde St. Thomas Morus in Essen-Bergeborbeck-Vogelheim beauftragt. Von 1997 bis zum Eintritt in den Ruhestand war er als Diakon in der Gemeinde St. Maria Rosenkranz in Essen-Bergeborbeck eingesetzt.

Im Ruhrstand übernahm er als Diakon im besonderen Dienst von 2002 bis 2013 diakonale Dienste in der Pfarrei St. Josef in Essen-Frintrop. Zusätzlich war er für die seelsorgliche Begleitung der Sinti und Roma im Bistum Essen verantwortlich.

Heinrich Kempkens stand mit seiner Berufsbiographie, seinem Berufungsweg und seinem Einsatz im pastoralen Dienst für eine diakonale, den Menschen zugewandte Seelsorge.

Über mehr als vier Jahrzehnte hat er als Diakon auf diese Weise die Frohe Botschaft Jesu Christi verkündet.

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