von Thomas Rünker

Mit Kunst zeigen, was im Leben wichtig ist

Zum Welttag der Armen am Sonntag, 13. November, haben im Bistum Essen mehrere hundert Menschen hölzerne Puzzleteile gestaltet. „Leben teilen – was bleibt?“ war die Überschrift der Aktion.

Zum katholischen Welttag der Armen am Sonntag, 13. November, stand im Bistum Essen in diesem Jahr eine Kunstaktion im Mittelpunkt. Unter der Überschrift „Leben Teilen – Was bleibt?“ haben in den vergangenen Wochen rund 500 Menschen aus dem Ruhrbistum und weit darüber hinaus hölzerne Puzzle-Teile gestaltet und so andere Menschen ein Stück an ihrem Leben teilhaben lassen. Rund 100 der mit Farbe, Knetmasse und anderen Materialien gestalteten Bretter waren am Sonntag bei der Abendmesse im Essener Dom und beim anschließenden Treffen im Kreuzgang zu sehen.

Der Welttag der Armen und das Bündnis #Gemeinsam Solidarisch

Den Welttag der Armen gibt es in der Katholischen Kirche seit 2017. Er soll jährlich am vorletzten Sonntag des Kirchenjahres begangen werden. Im Bistum Essen koordiniert das Bündnis „Gemeinsam solidarisch zum Welttag der Armen“ die verschiedenen Aktionen. Mitglieder des Bündnisses sind unter anderem das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat, die BIB Bank im Bistum Essen, der BDKJ-Diözesanverband Essen, das Bistum Essen, der Caritasverband Essen, Grüß Gott - Cityseelsorge am Essener Dom, der DjK-Bundesverband und Diözesanverband Essen, der KAB Diözesanverband Essen, die Jugendberufshilfe Duisburger Werkkiste, die Franziskaner in Essen, die Hauptschule Bottrop-Welheim, das Jugendwerk Die Kurbel Oberhausen, das Projekt LebensWert Duisburg, die katholische Stadtkirche Duisburg, die Missionsärztlichen Schwestern und das sozialpastorale Zentrum Petershof in Duisburg-Marxloh.

Die Kunstaktion habe dazu eingeladen, „innezuhalten und angesichts der vielen Krisen, die momentan herrschen, darauf zu schauen, was im eigenen Leben wichtig ist, was trägt. Eben: Was bleibt?“, beschreibt Sebastian Neugebauer den Hintergrund. Als Leiter der Abteilung Weltkirche und Mission im Bistum Essen ist er einer der Sprecher des Bündnisses, das mit gemeinsamen Aktionen jährlich neu auf den kirchlichen Gedenktag aufmerksam macht, den Papst Franziskus ins Leben gerufen hat. „Ein Ziel des Welttags ist es, Menschen zusammenzubringen, die sich sonst nicht begegnen“, erläutert Neugebauer. „In diesem Jahr haben wir die Kunst vieler verschiedener Menschen zusammengebracht. In dieser Kunst wird auf vielfältige Weise ausgedrückt, was wichtig ist im Leben, was Mut machen kann, was trägt.“

Gerechtigkeit, Solidarität, Zusammenhalt, Frieden, Kampf gegen Hunger … - in der kleinen Ausstellung im Kreuzgang wurde eine große thematische Vielfalt deutlich. Drei Kunstwerke wurden zudem im Gottesdienst vorgestellt: Das erste drehte sich um den Schutz der Natur, das zweite um die Bewältigung von Trauer und das dritte um den Wert der Familie.

Leiter Abteilung Weltkirche und Mission

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