Missio bittet um solidarische Hilfe für Christen in Westafrika

Bistum Essen

Am Weltmissionssonntag, 25. Oktober, bittet die Kirche um Spenden für Gemeinden in den armen Regionen der Erde. Weihbischof Schepers: „Hier stehen wir weltweit solidarisch zusammen, denn jede Gemeinde weltweit gibt, was sie geben kann.“

„Selig, die Frieden stiften – solidarisch für Frieden und Zusammenhalt“ ist das Motto des Weltmissionssonntags am 25. Oktober, an dem auch die Pfarreien im Bistum Essen um Spenden für die ärmsten Bistümer der Welt bitten.

Inhaltlich im Fokus des Monats der Weltmission, der bereits Anfang Oktober begonnen hat, stehen in diesem Jahr die Länder Westafrikas. „In den Ländern der Sahelregion leiden die Menschen seit langem unter Armut, Hunger und islamistischem Terror. Jetzt kommt noch die Coronapandemie hinzu“, heißt es beim Hilfswerk Missio Aachen, das den Weltmissionssonntag organisiert. „Viele Afrikaner nehmen die gesundheitlichen Gefahren durch das Virus allerdings kaum wahr. Sie sorgen sich angesichts der gravierenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise vielmehr um ihre Existenz.“ Vor Ort leiste die katholische Kirche ihr Möglichstes, den Menschen beizustehen.

Kirche als Lern-, Gebets- und Solidargemeinschaft

Streetart-Aktion am Essener Dom

Bereits eine Woche vor dem Weltmissionssonntag laden Missio und „grüßgott“, die Cityseelsorge am Essener Dom, am Sonntag, 18. Oktober, zu einer Streetart-Aktion in der Essener Innenstadt ein. Ab 16 Uhr gibt es in der Fußgängerzone vor dem Dom Musik, zudem werden mit Sprühkreide Friedensbotschaften auf das Pflaster gesprüht. Um 19 Uhr schließt sich im Dom eine Messe mit Cityseelsorger Bernd Wolharn an, der das Missio-Thema ebenfalls aufgreifen wird. 

Alle Pfarreien und Gemeinden im Bistum Essen sind gebeten, sich am Weltmissionssonntag nicht nur über ihre Kollekte mit ärmeren Gemeinden solidarisch zu zeigen, sondern sich auch mit den Herausforderungen des Glaubenslebens in anderen Ländern auseinanderzusetzen und sich im Gebet mit den Brüdern und Schwestern zu verbinden. „Wir sind eine Lerngemeinschaft, eine Gebetsgemeinschaft und eine Solidargemeinschaft“, sagt Weihbischof Schepers, im Ruhrbistum Bischofsvikar für Weltkirche und Mission. Dies bedeute, „wir sollen hinschauen und lernen, wie die Menschen in anderen Teilen der Welt leben“. Von dieser Vielfalt könnten auch die Christen im Ruhrbistum etwas für ihr Glaubensleben lernen. Zudem werde die Verbindung im Gebet gerade bei der Eucharistiefeier am Weltmissionssonntag ganz besonders deutlich, so Schepers. „Hier stehen wir weltweit solidarisch zusammen, denn jede Gemeinde weltweit gibt, was sie geben kann.“

Kollekte, Online-Spende oder Banküberweisung

Angesichts der Coronapandemie sieht Missio die Partner in Westafrika und anderen armen Regionen der Welt vor besonderen Schwierigkeiten und sorgt sich angesichts der Einschränkungen bei den Gottesdiensten in Deutschland um die Spendeneinnahmen aus der Kollekte am Weltmissionssonntag. Parallel wirbt Missio daher um Online-Spenden auf www.missio-hilft.de oder Überweisungen auf das Spendenkonto von Missio Aachen, missio Aachen, IBAN DE23 3706 0193 0000 1221 22, BIC GENODED1PAX

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Missio-Referent

Meinrad Rupieper

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