von Thomas Rünker

Manifesta 16 Ruhr: Zwölf ehemalige Kirchen werden zu Kulturorten

Zwölf ehemalige Kirchen im Ruhrgebiet werden bis Anfang Oktober zu Orten für Kunst, Kultur und Begegnung: Die internationale Kunst- und Architektur-Biennale Manifesta 16 Ruhr lädt zu kostenlosen Ausstellungen und Veranstaltungen in Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Bochum ein.

Mit einem Fest auf der Essener Zeche Zollverein ist am Samstag, 20. Juni, die Manifesta 16 Ruhr mit dem Fokus auf ehemalige Kirchen im Ruhrgebiet gestartet. Unter dem Motto „Das ist keine Kirche“ will die internationale Kunst- und Architektur-Biennale bis Anfang Oktober zwölf ehemalige katholische und evangelische Gotteshäuser als kulturelle und gemeinschaftliche Zentren nutzen. Diese Kirchen in Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Bochum sowie zahlreiche Veranstaltungen können kostenlos besucht werden. Daneben gibt es begleitende Programmpunkte in weiteren Ruhrgebietsstädten. Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck ist Teil des Ehrenkomitees der Manifesta 16 Ruhr – schließlich sind neun der zwölf Biennale-Standorte ehemalige katholische Gotteshäuser im Bistum Essen, von denen einige bereits auf eine neue Weise genutzt werden. Die Biennale greift damit ein Thema auf, das das Ruhrbistum intensiv beschäftigt: die Entwicklung neuer Nutzungen für Kirchen und andere Gebäude, die nicht mehr für die Seelsorge benötigt werden.

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Die Manifesta findet alle zwei Jahre an einem anderen Ort in Europa statt. Durch zeitgenössische Kunst, Architektur, urbane Forschung und Zusammenarbeit mit Communities untersucht sie die Beziehung zwischen Kultur und Zivilgesellschaft. Gegründet Anfang der 1990er-Jahre, feiert die Manifesta im Ruhrgebiet ihr 30-jähriges Jubiläum.

Die Standorte der Manifesta 16 Ruhr:

Alle Informationen zu Öffnungszeiten, Veranstaltungen und den einzelnen Installationen in den jeweiligen Kirchen gibt es online auf https://manifesta16.org/de.

ImmobilienRaum – die Fachleute für Kirchenumnutzung im Bistum Essen

Dass die Manifesta 16 Ruhr im Ruhrgebiet stattfindet, hängt auch mit den tiefgreifenden Veränderungen von Region und Kirche zusammen. Kaum irgendwo in Deutschland spielt die Umnutzung ehemaliger Kirchen und anderer kirchlicher Gebäude eine so große Rolle wie im Ruhrbistum. Im ImmobilienRaum des Bistums Essen sorgen Fachleute aus den Bereichen Architektur, Stadt- und Raumplanung für eine enge Vernetzung der Pfarreien vor Ort mit Immobilienentwicklern, Architekturbüros und anderen Partnerinnen und Partnern der Immobilienwirtschaft. Wie bei der Manifesta 16 Ruhr steht auch beim ImmobilienRaum stets die Umgebung im Fokus. „Die Wirkung einer Immobilienentwicklung auf das gesamte Quartier ist unseren Pfarreien besonders wichtig“, sagt ImmobilienRaum-Stadtplanerin Christina Hüls.

Mehr zum ImmobilienRaum: www.immobilienraum.ruhr

Pressestelle Bistum Essen

Zwölfling 16
45127 Essen