von Thomas Rünker

Malteser sammeln Tablet-Computer für Essener Grundschüler

Ausrangierte Geräte sollen Kinder aus bedürftigen Familien beim „Homeschooling“ unterstützen.

Für die meisten Familien ist das Lernen von Zuhause aus eine große Herausforderung. Hinzu kommt, dass sich viele die für das „Homeschooling“ nötige Technik kaum leisten können. Deshalb bitten die Malteser im Bistum Essen nun Unternehmen und Privatpersonen, ausrangierte Geräte zu spenden: Gesucht werden internetfähige Tablets, die im besten Fall auch eine Kamera haben.

Auch wenn die Schulen nun teilweise wieder öffnen, müssen viele Schüler ihre Aufgaben nach wie vor digital erledigen. „Derzeit nutzen die Schülerinnen und Schüler oft die Smartphones der Eltern. Aber natürlich ist das nicht immer möglich“, erläutert Nina Ermlich, Leiterin des Malteser-Projekts „Schule, Migration und Teilhabe“ im Ruhrbistum. Außerdem seien die Bildschirme für diesen Zweck meistens viel zu klein.

Bundesweites Malteser-Projekt unterstützt zwei Essener Grundschulen

In dem Projekt engagieren sich die Malteser insbesondere für zwei Essener Grundschulen in den Stadtteilen Frohnhausen und Altenessen. Essen ist damit einer von bundesweit vier Standorten der Initiative „Schule, Migration und Teilhabe“, deren wichtige Pfeiler gerade die enge Begleitung durch Malteser-Mitarbeitende im Unterricht sowie die Zusammenarbeit mit Eltern und anderen Schülern sind. „Obwohl der Präsenzunterricht an den Schulen in NRW wieder gestartet ist, sind wir von einem normalen Schulalltag noch weit entfernt. Um die Grundschülerinnen und -schüler auch zu Hause unterstützen zu können, ist es nötig, dass sie über das technische Equipment verfügen“, so Nina Ermlich weiter.

Wer Tablets spenden möchte, kann diese montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr in der Diözesangeschäftsstelle des Malteser Hilfsdienstes an der Altendorfer Str. 97-101 in Essen abgegeben. Auch eine Spende per Post ist möglich. Die Geräte werden anschließend geprüft und an bedürftige Familien weitergegeben, so die Malteser. Fragen zur Spendenaktion und zum Projekt „Schule, Migration und Teilhabe“ beantwortet Nina Ermlich per E-Mail

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