von Thomas Rünker

Hildegardis-Gymnasium spendet über 18.800 Euro ans Friedensdorf

Schülerinnen und Schüler hatten die Summe bei einem „Charity Walk“ erlaufen. Vertreterin des Friedensdorfes zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Schule und der Höhe der Spende.

Eine Spende in Höhe von 18.807,75 Euro haben die Schülerinnen und Schüler des Bischöflichen Hildegardis-Gymnasiumsin Duisburg am Donnerstag an das Friedensdorf International überreicht. Der stattliche Erlös des diesjährigen „Charity Walks“ der Schule hilft damit künftig verletzten und kranken Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten, die in der Einrichtung an der Stadtgrenze zwischen Oberhausen und Dinslaken ein heilsames Zuhause auf Zeit finden. Friedensdorf-Mitarbeiterin Anna Lange zeigte sich bei der Übergabe eines symbolischen Schecks im Rahmen des traditionellen Weihnachtssingens in der St. Josef-Kirche im Duisburger Dellviertel von der ungewöhnlich hohen Spendensumme beeindruckt. Gleichzeitig könne das Friedensdorf das Geld dringend gebrauchen, betonte sie – allein eine Standardprothese koste rund 2000 Euro.

In der Tat waren die rund 750 Schülerinnen und Schüler des Hildegardis-Gymnasiums ausgesprochen ehrgeizig, als die Schule im September im Duisburger Sportpark Wedau zum „Charity Walk“ einlud. Einerseits drehten die Kinder und Jugendlichen Runde um Runde und motivierten sich gegenseitig zu sportlichen Höchstleistungen. Andererseits waren viele von ihnen schon vorab mindestens ebenso fleissig gewesen, sich Verwandte und Freunde als Sponsoren zu sichern, die jeden Kilometer mit einer vorab vereinbarten Spendensumme entlohnten. Am Donnerstag nun waren Läufer, Lehrer, Spender und die Friedensdorf-Vertreterin mehr als zufrieden mit dem Ergebnis der gelungenen Aktion und der Aussicht, dass das Geld nun bei der Genesung besonders wehrloser Opfer von Hass und Gewalt helfen wird.

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