Hermann-Josef Schepers erhält Ehrenzeichen des Bistums

70-jähriger Oberhausener hat am Sonntag am Ende des stadtweiten Gottesdiensts der Oberhausener Katholiken den Verdienstorden für ehrenamtliches Engagement erhalten.

Er gilt als eines der bekanntesten katholischen Gesichter Oberhausens. Da passt es ganz besonders, dass Hermann-Josef Schepers am Ende des großen, stadtweiten Gottesdienstes der Oberhausener Gemeinden am Sonntag, 25. August, von Stadtdechant Peter Fabritz und dem Osterfelder Pfarrer Christoph Wichmann das Ehrenzeichen des Bistums Essen erhalten hat. Schepers – vor einem Monat 70 Jahre alt geworden – engagiert sich seit seiner Jugend in seiner Gemeinde St. Josef, Heide, ist stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstands der Osterfelder Pfarrei St. Pankratius und Mitglied des Oberhausener Stadtkatholikenrats. Zudem gilt Schepers‘ Engagement der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung KAB im Ruhrbistum, deren Diözesanvorsitzender er ist.

Schepers gilt als Macher, Motivator und großer Netzwerker mit vielen Kontakten in Oberhausen und Umgebung. Dabei ist seine Geschichte nicht nur mit seinem Glauben und der katholischen Kirche, sondern auch mit der Geschichte des Ruhrgebiets verbunden, vor allem mit dem Bergbau. Der Kreuzweg auf der Halde Haniel an der Stadtgrenze zwischen Oberhausen und Bottrop dürfte das bekannteste Projekt sein, das Schepers mit angeschoben hat und für das er sich bis heute tatkräftig einsetzt: Nicht nur bei der jährlichen Bistumsprozession am Karfreitag sorgt Schepers auf der Halde mit dafür, dass die Organisation für mehrere tausend Besucher steht – auch während des Jahres ist er mit den „Yellow Rangern“ unterwegs, um auf dem bundesweit einzigartigen Kreuzweg in der Verbindung von christlichem Glauben und Bergbaukultur nach dem Rechten zu sehen.

Viel wert legt Schepers stets darauf, dass sein Engagement ohne den Rückhalt und die oft konkrete Hilfe seiner Frau Elisabeth nicht möglich wäre. Das betonte auch Stadtdechant Fabritz bei seiner Ehrung – und bedankte sich bei Elisabeth Schepers mit einem Blumenstrauß.

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