Generalvikar Klaus Pfeffer ist an Corona erkrankt

Bistum Essen

Leiter der Essener Bistumsverwaltung hat sich mit einigen der typischen Symptome der Virusinfektion in häusliche Quarantäne zurückgezogen. Pfeffer: „Ich spüre gerade am eigenen Leib, wie tückisch dieses Virus ist.“

Der Essener Generalvikar Klaus Pfeffer hat sich mit dem Coronavirus infiziert und sich mit einigen der typischen Symptome der Krankheit in eine häusliche Quarantäne zurückgezogen. „Ich spüre gerade am eigenen Leib, wie tückisch dieses Virus ist“, schrieb Pfeffer am Mittwoch den Bistums-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern. „Ganz persönlich merke ich jetzt, wie wichtig es ist, dass wir uns alle in jeder Situation der Abstands- und Hygieneregeln vergewissern und vorsichtig sind. Nur so haben wir als Gesellschaft eine Chance, dieses Virus zu beherrschen.“

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie im vergangenen Frühjahr ist der Leiter der Essener Bistumsverwaltung bereits ein zweites Mal in Quarantäne. Im März 2020 war Pfeffer nach der Corona-Infektion einer Kontaktperson in eine freiwillige Quarantäne gegangen, aber nicht erkrankt. Der Corona-Krisenstab des Bistums Essen hat auch dieses Mal unverzüglich alle relevanten Kontakte des Generalvikars zeitnah informiert und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen getroffen.

Von Beginn der Pandemie an hat Pfeffer für das Generalvikariat und alle kirchlichen Einrichtungen auf strenge Hygiene-Konzepte und weitestgehende Homeoffice-Nutzungen gedrängt. „Die in der gestrigen Sitzung der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten noch einmal verlängerten und verschärften Einschränkungen in unserer Gesellschaft sind zweifellos drastisch, für viele Menschen belastend und für manche sogar wirtschaftlich existenziell bedrohend“, so Pfeffer, „aber sie sind trotz allem ein solidarischer Akt der Nächstenliebe zum Wohle von uns allen“. Das Corona-Virus mit seinem tückischen Verlauf und seinen großen Gefahren dürfe nicht unterschätzt werden. Deshalb brauche es jetzt eine große Solidarität in den Städten und Kreisen des Ruhrbistums, in Deutschland, Europa, aber auch weltweit, „damit es uns gelingt, diese Pandemie zu besiegen. Dazu kann und muss jede und jeder einzelne einen Beitrag leisten.“

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