von Thomas Rünker

Fotowettbewerb: Jugendliche zeigen Hoffnungsschimmer in eindrucksvollen Bildern

Über 100 Schülerinnen und Schüler haben sich am Fotowettbewerb „Hoffnungsschimmer“ des Bistums Essen beteiligt. In Mülheim wurden jetzt die besten Bilder ausgezeichnet – sie zeigen Hoffnung, Frieden und Zuversicht aus jugendlicher Perspektive.

Applaus für ganz viel Hoffnung: In der Mülheimer Akademie „Die Wolfsburg“ hat das Bistum Essen am Mittwoch, 21. Januar, die Gewinnerinnen und Gewinner seiner Fotowettbewerbs „Hoffnungsschimmer“ ausgezeichnet. Über 100 Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Ruhrbistum hatten sich – teils in Teams – seit dem Sommer mit insgesamt 73 Einsendungen an dem Wettbewerb beteiligt und Fotos mit Motiven eingereicht, die für sie Hoffnung symbolisieren. Es sei „schön, wie unglaublich facettenreich diese Perspektiven auf Hoffnung sind“, würdigte Theresa Kohlmeyer, Leiterin der Abteilung Liturgie und Glaubenskommunikation im Bistum Essen, die große Vielfalt der Einsendungen. Viele der Jugendlichen und jungen Erwachsenen hätten das Thema Frieden mit ihrer Sicht auf Hoffnung und Zuversicht verknüpft.

Regenbogen trifft Friedensworte

So auch Jod Almuhammadali deren Bild „Ein Schimmer Hoffnung im Treppenhaus des Alltags“ die Jury für den ersten Platz auswählte. Das Foto zeigt das Treppenhaus des Friedrich-Albert-Lange-Berufskollegs in Duisburg. Auf den Stufen steht das Wort Frieden in unterschiedlichen Sprachen – und an der Wand leuchtet ein Regenbogen. „Das ist mein Hoffnungsschimmer“, sagt Almuhammadali. Der Regenbogen bleibe nicht für immer, „aber solange er da ist, macht er alles heller“. Frieden und Hoffnung könnten überall anfangen – „sogar auf dem Weg nach oben.“ Der Regenbogen wird künftig sogar noch länger in der Schule zu sehen sein: Almuhammadalis Sieger-Bild soll in dem Berufskolleg einen festen Platz bekommen.

Die Jury des Fotowettbewerbs „Hoffnungsschimmer“

Neben der Fotografin des Bistums Essen, Nicole Cronauge, und Bernadette Wahl aus der Abteilung Liturgie und Glaubenskommunikation haben die Jugendreferentin Marie Luise Krücke und die Schulreferentin Gabriele Eichwald-Wiesten die 73 eingereichten Bilder angeschaut, bewertet und schließlich die Siegerinnen und Sieger des Fotowettbewerbs „Hoffnungsschimmer“ gekürt.

Feuerwerk als Zeichen des Neubeginns

„Wenn Hoffnung den Himmel erleuchtet“, nennen Hannah Brus, Leonie Schmies und Charlotte Bayer vom Bischöflichen Mariengymnasium in Essen-Werden ihr Bild. Für sie ist „das Silvesterfeuerwerk ein Symbol für Hoffnung, Neubeginn und Licht in dunklen Zeiten“. Da sie den zweiten Preis der Jury nicht persönlich entgegennehmen konnten, überreichte Kohlmeyer die Auszeichnung stellvertretend ihrer Schulleiterin Christiane Schmidt. „Das Feuerwerk ist in jedem Jahr der Moment der Hoffnung“, schreibt die Jury. „Jugendliche erleben diesen sehr intensiv. Gleichzeitig ist auf diesem Bild das Feuerwerk herausragend klar eingefangen worden.“

„Nicht allein – Gott reicht dir die Hand“

An Michelangelos Gemälde „Die Erschaffung Adams“ erinnert das drittplatzierte Foto von Julia Jadwiga Lipka. „Nicht allein – Gott reicht dir die Hand“ hat die Schülerin der Essener Alfred-Krupp-Schule ihr Bild genannt. „Die Hoffnung liegt in Gott – er sieht dich, hört dich und hilft dir“, schreibt sie dazu. Neben der klaren Botschaft des Bildes lobt die Jury das „innovative Konzept und den hohen ästhetischen Wert der Fotografie“.

Als Preis erhalten die drei Erstplatzierten je ein professionelles Foto-Shooting mit der Fotografin Alexandra Roth aus Mülheim. Zudem lädt das Bistum die Schülerinnen und Schüler, die die zehn besten Bilder eingereicht haben, zu einem Fotoworkshop mit Roth ein, in dem sie lernen, ihre künftigen Motive noch besser in Szene zu setzen.

Ansprechperson

Leiterin der Abteilung Liturgie und Glaubenskommunikation

Dr. Theresa Kohlmeyer

Zwölfling 16
45127 Essen

Pressestelle Bistum Essen

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