Fabian Lammers zum Diakon geweiht

Weihbischof Zimmermann schlug in seiner Predigt einen Bogen vom FC Schalke zum Evangelium.

Begleitet von zahlreichen Gläubigen, Priestern und Diakonen hat Weihbischof Wilhelm Zimmermannden 27-jährigen Fabian Lammers am Sonntag in der Gelsenkirchener St. Joseph-Kirchezum Diakon geweiht. Nicht nur wegen der Kirche, die an Heimspiel-Tagen von vielen Fans des FC Schalke aufgesucht wird, sondern auch wegen der blau-weißen Fußball-Leidenschaft des jungen Seelsorgers kam Zimmermann in seiner Predigt um den Sport nicht herum. Von der Begeisterung und den Emotionen beim Fußball schlug Zimmermann den Bogen zu Lammers Weihespruch aus der biblischen Apostelgeschichte: „Wir können es nicht lassen, von dem zu reden, was wir gehört und gesehen haben“, werden dort die Apostel Petrus und Johannes zitiert. „So reden und handeln Menschen, die mit ganzem Herzen dabei sind. Menschen, die von der Botschaft Jesu so getroffen und betroffen sind, dass sie ihr Leben danach ausrichten wollen“, gab der Weihbischof dem jungen Diakon mit auf den Weg. Zimmermann erinnerte daran, dass Lammers in der Weihe ein Evangelien-Buch überreicht bekomme. Damit sei nicht nur die Aufgabe des Diakons verbunden, das Evangelium als Seelsorger zu verkünden, sondern auch, die Botschaft Jesu im Glauben anzunehmen und mit Leben zu erfüllen.

Lammers, der in Bochum, Würzburg und Münster studiert hat, wird vorerst weiter in der Oberhausener Pfarrei St. Pankratius tätig sein. Ab Aschermittwoch des kommenden Jahres wird er sich dann gemeinsam mit den Priesteramtskandidaten des Bistums Münster auf seine Priesterweihe vorbereiten, die im Ruhrbistum traditionell am Freitag vor Pfingsten gefeiert wird.

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