Einstimmung auf den Ökumenischen Kirchentag

Bistum Essen

Weihbischof Zimmermann lädt Gemeinden zur digitalen Beteiligung ein. Auftakt am 07. Februar mit einem Online-Gottesdienst und Veranstaltung der KEFB.

Aufgrund der Corona-Pandemie musste auch der Ökumenische Kirchentag seine Planungen ändern. Anstelle des im Mai geplanten großen Treffens in Frankfurt mit einer Vielzahl von Veranstaltungen und über 100.000 Gästen aus ganz Deutschland, wird es jetzt vom 13. – 16. Mai ein digitales Programm geben. Der im Bistum Essen für Ökumene zuständige Weihbischof Wilhelm Zimmermann lädt die Gemeinden im Ruhrbistum dazu ein, Formen der digitalen Beteiligung am Ökumenischen Kirchentag zu planen.

„Auch in unserer Region haben sich viele auf den 3. Ökumenischen Kirchentag gefreut. Ein solches Ereignis bringt wichtige neue Impulse für die ökumenische Zusammenarbeit vor Ort“, so Zimmermann. „Lassen Sie uns daher den Termin jetzt nicht aus unserem Kalender streichen, sondern gemeinsam mit den ökumenischen Partnern überlegen, wie man den Kirchentag von zu Hause aus mitfeiern kann.“

Online-Gottesdienst + Veranstaltung

Zur Einstimmung auf den Ökumenischen Kirchentag wird am Sonntag, 07. Februar, um 10.30 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst aus Paderborn übertragen.
Zum Livestream und zur Aufzeichnung

Am gleichen Tag lädt die Katholische Erwachsenenbildung Duisburg um 18.00 Uhr zu einem Vortrag und Gespräch mit Prof. Ansgar Wucherpfennig zum Thema „Eucharistische Gastfreundschaft“ ein.
Weitere Informationen und Anmeldung hier.

Unter der Voraussetzung, dass die Infektionslage im Mai Präsenzgottesdienste und -treffen erlaubt, könnten solche Veranstaltungen die Themen des Kirchentages aufnehmen oder es könnte darüber diskutiert werden, wie man die praktische Ökumene weiter ausbauen könne. Ähnlich wie beim „Rudelgucken“ von Fußballspielen sei es auch denkbar, die zentralen Gottesdienste gemeinsam mitzufeiern, die von Kirchentag am Himmelfahrtstag und am Sonntag danach übertragen werden.

„Für die zukünftige Entwicklung unserer Kirchen spielt die Ökumene eine entscheidende Rolle“, ist sich Zimmermann sicher. Konfessionelle Doppelstrukturen seien nicht mehr zeitgemäß und angesichts der Sparzwänge, die auf die Kirchen zukommen, auch nicht mehr zu finanzieren. Noch wichtiger sei die Erkenntnis, dass in der Öffentlichkeit nur ein gemeinsames Handeln der Christen als überzeugend wahrgenommen werde.

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