Duisburger Jugendliche zu Besuch bei Weihbischof Zimmermann

Vor ihrer Firmung interviewten Benedikt, Ruben und Melissa den Weihbischof zu seinem Leben und seinen Überzeugungen

Aus erster Hand haben sich Jugendliche der Pfarrei St. Judas Thaddäus im Duisburger Süden bei Weihbischof Wilhelm Zimmermann über ihre anstehende Firmung informiert. Benedikt Ebbinghaus, Ruben Weiland und Melissa Woyna, die gemeinsam mit Gemeindereferentin Christa Blokesch für ihre Pfarrei eine Internetseite mit Infos zur Firmung vorbereiten, interviewten Zimmermann in seinem Büro und ließen ihr Gespräch per Video aufzeichnen, das später auf der neuen Homepage zu sehen sein wird.

Besonders interessierten Benedikt, Ruben und Melissa sich dafür, wie der Weihbischof, der sie am 7. und 8. September firmen wird, in der Jugend seine eigene Firmung erlebt, wie er zum Priesterberuf gefunden hat und wie er sich heute fühlt, wenn er als Bischof jungen Menschen das Sakrament der Firmung spendet. Zimmermann berichtete den dreien, dass damals in der Volksschule die ganze 7. Klasse an einem Werktagmorgen geschlossen zur Firmung ging, ohne dass der einzelne die Entscheidungsfreiheit der Jugendlichen von heute gehabt hätte. Wie viele seiner Altersgenossen hatte Zimmermann zwei Jahre nach der Firmung mit 14 Jahren zunächst eine Ausbildung begonnen, später aber auf dem zweiten Bildungsweg in Abendkursen das Abitur nachgeholt und dann ein Theologiestudium angeschlossen. „Priester sein ist mein Leben“, sagte er den Jugendlichen – eine Lebensform, nicht nur ein Beruf. Auf die Firmung in Duisburg freue er sich schon. Allerdings bestehe ein Gottesdienst aus einem Nehmen und Geben: „Wenn die Gemeinde sich beim Singen und Beten beteiligt, wird das auch für mich eine schöne Feier.“

Für die Firmung gab Zimmermann den Jugendlichen mit auf den Weg: „Christsein ist eine Lebenshaltung, für die man Kraft und Zuversicht braucht. Das will die Firmung vermitteln.“ Lebensaufgabe sei, so glaubwürdig zu leben, dass die Leute sagten: „Christsein, das ist ‘ne tolle Sache.“

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