von Ludger Klingeberg

Diskussionsabend zu Sünde, Schuld und Vergebung im Landgericht Essen

„Die Wolfsburg“ als Veranstalter sucht Zugänge zu theologischen Grundfragen im Alltag

Menschen können sehr tief fallen. Das gilt nicht nur für Personen, die ein Kapitalverbrechen begangen haben. Insbesondere Menschen, die im Fokus der Öffentlichkeit stehen, können durch moralische Fehltritte einen vollständigen Ansehensverlust erfahren. Oft hängen ihnen ihre Vergehen dauerhaft nach und erschweren ihre gesellschaftliche Rehabilitierung.

Am Donnerstag, 9. März, um 18:30 Uhr, diskutieren im Landgericht Essen (Zweigertstraße 52, vor Saal 101) unter anderem der FAZ-Redakteur Dr. Daniel Deckers, der Jurist Prof. Dr. Gereon Wolters, Vorsitzender Richter am Landgericht Dr. Peter Wilfinger und der Theologe Dr. Jan Loffeld darüber, wie heute mit Menschen umzugehen ist, die schwere Schuld auf sich geladen haben. Sind die christlichen Vorstellungen von Sünde, Schuld, Vergebung und Versöhnung heute noch gesellschaftlich anschlussfähig?

Der Diskussionsabend ist eine Kooperationsveranstaltung der Katholischen Akademie des Bistums Essen, „Die Wolfsburg“ mit dem Landgericht Essen, der Juristischen Gesellschaft Ruhr und dem Verein Justiz und Kultur im Landgerichtsbezirk Essen. In der Reihe „Glauben an Andersorten“ sucht die Akademie Zugänge zu theologischen Grundfragen im Alltag. So erklärt sich auch die Ortswahl für die Diskussion: Vor Gericht wird die Frage nach Schuld, Bestrafung und Vergebung existenziell.

Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich, entweder telefonisch unter 0208/99919-981 oder im Internet unter www.die-wolfsburg.de/tagungen/17003. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro (ermäßigt 8 Euro, Schüler kostenlos).

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