Der Mensch zwischen Robotern, Heuschrecken und Germanengöttern

Im „Theologischen Salon“ präsentieren junge Wissenschaftler in einer Bochumer Bar theologische Forschung auf populäre Weise. Drei Termine im laufenden Wintersemester stehen unter der Überschrift „die Konfrontation des Menschen mit dem völlig Anderen“.

Roboter, kriegerische Engel, germanische Götter oder Menschen jenseits üblicher Schemata – wenn die jungen Theologen der Bochumer Ruhr-Uni in diesem Wintersemester wieder zu drei „Theologischen Salons“ einladen, drehen sich die kurzen Vorträge um „die Konfrontation des Menschen mit dem völlig Anderen“. Beim Auftakt am Dienstag, 23. Oktober, etwa schaut Andreas Seifert in „Die Rückkehr der Götter“ auf den modernen Glauben auf der Basis vorchristlicher Traditionen, während Ann-Christin Grüninger unter der Überschrift „Leader of God’s Army“ den Kriegsengel Michael ins Visier ihrer Präsentation nimmt.

Zum „Theologischen Salon“ lädt der sogenannte „Mittelbau“ der beiden theologischen Fakultäten der Ruhr-Uni jeweils um 19.45 Uhr in die Bar „Goldkante“ in der Bochumer Innenstadt, Alte Hattinger Straße 22. Der Eintritt ist frei.

An den beiden weiteren Terminen – 21. November und 17. Januar – drehen sich die Kurz-Vorträge mit Möglichkeit zum Weiterdiskutieren um Künstliche Intelligenz, die Probleme von Propheten im eigenen Lande, Banker und andere Heuschreckengeschichten oder die Diskussionen um das Dritte Geschlecht. All diese Fragen berührten „Kernfragen der Theologie“, schreiben die Veranstalter. „Von der christlichen Anthropologie über Ethik bis hin zur Soziologie wird hier einiges geboten und gleichzeitig verständlich erklärt.“

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