Christen engagieren sich für bessere Lebensbedingungen in der Nachbarschaft

Beim Treffen der sozialpastoralen Zentren im Ruhrgebiet stand die Vernetzung neuer und erfahrener Engagierter ebenso im Fokus wie die vielerorts drängende Finanzierungsfrage.

Wie die Kirche die Lebensbedingungen der Menschen in ihrer Nachbarschaft verbessern kann – darum ging es am Montagabend beim Netzwerktreffen der sozialpastoralen Zentren und Initiativen im Ruhrgebiet. Im Gladbecker Zentrum „K4“ trafen sich unter anderem Vertreterinnen und Vertreter des Stadtteilladens in Gelsenkirchen-Bismarck, des Petershofs in Duisburg-Marxloh, des Brunnenprojekts in der Bochumer Hustadt oder des Sozialzentrums St. Peter in Duisburg-Hochfeld.

Im gemeinsamen Austausch ging es etwa um die Frage, wie sich neu entstehende Projekte in den jeweiligen Stadtteil hinein öffnen. „Zentral bei sozialpastoralen Projekten ist die Haltung, den Menschen absichtslos zu begegnen und nicht von vornherein zu wissen, was die richtige Lösung für die Herausforderungen vor Ort ist“, sagt Christian Gentges. Er leitet im Bistum Essen das Zukunftsbildprojekt „Sozialpastorale Zentren“.

Neue Projekte in Essen-Kray und Gelsenkirchen-Hassel

Neben dem Blick auf bestehende und zum Teil seit vielen Jahren etablierte Initiativen standen bei dem Netzwerk-Treffen auch neue Projekte im Fokus, zum Beispiel an der St.-Barbara-Kirche in Essen-Kray oder an der Sozialkirche St. Michael in Gelsenkirchen-Hassel. Zudem waren zahlreiche Orts-Caritas-Verbände beim Treffen in Gladbeck dabei, die sich mit den Vertretern verschiedener Pfarrgemeinden vernetzen konnten. „Beim Thema Sozialpastoral ist in den vergangenen Jahren schon viel passiert, es gibt aber auch noch unglaublich viel Potential“, sagt Gentges. Er verweist auf die Voten, die die Pfarrgemeinden im Ruhrbistum in ihren Pfarreientwicklungsprozessen verfasst haben, und in denen zahlreiche sozialpastorale Projekte skizziert worden sind. Auch die ökumenische Zusammenarbeit spiele in der Sozialpastoral eine wichtige Rolle, betont Gentges und nennt beispielhaft das Bochumer Projekt „Q1-Eins im Quartier“, das ebenfalls in Gladbeck dabei war.

Bei den Gesprächen im K4 wurde deutlich, dass neben der inhaltlichen Ausrichtungen auch die stetige Sorge ums Geld die sozialpastoralen Projekte im Ruhrgebiet verbindet. „Gerade die Finanzierung von hauptamtlichen Stellen zur Koordinierung des vielfältigen ehrenamtlichen Engagements ist oft schwierig“, so Gentges. Umso wichtiger sei der gegenseitige Austausch über verschiedene Finanzierungs- und Fundraising-Strategien.

Beratung und Anschub-Finanzierung für neue Projekte

Pfarreien und Gemeinden, die neue sozialpastorale Initiativen starten möchten, können bei Christian Gentges eine Beratung sowie eine Anschubfinanzierung für ihr Projekt erhalten. Zahlreiche Informationen gibt es auch auf der Internetseite www.sozialpastoral.bistum-essen.de.

Stellvertretender Abteilungsleiter und Arbeitsstellenleiter

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