Bistum gibt Tipps zum Schutz vor Corona-Viren

Gemeinden sollen auf Kelch- und Mundkommunion sowie das Friedenszeichen durch Händedruck verzichten und die Weihwasserbecken an den Kirchtüren leeren.

Angesichts der Verbreitung des Corona-Virus hat das Bistum Essen konkrete Gesundheits-Tipps für die Seelsorger und Gläubigen in den Gemeinden herausgegeben und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Essener Generalvikariat zu besonderer Hygiene und Vorsicht aufgerufen.

So raten die Fachleute den Gemeinden gerade bei Gottesdiensten zur besonderen Vorsicht, um die Ansteckungsgefahr so weit wie möglich zu reduzieren. Unter anderem sollen die Gläubigen auf die Kelch- und die Mundkommunion verzichten und die Handkommunion praktizieren. Vor der Kommunionausteilung sollen Priester und Kommunionhelfer eine besondere Handhygiene berücksichtigen und sich eine halbe Minute lang die Hände mit Seife waschen. Zudem raten die Bistums-Experten den Gemeinden „angesichts der aktuellen Gefährdungslage“, die Weihwasserbecken an den Kirchtüren „ausnahmsweise zu leeren“ sowie während der Messe auf das Friedenszeichen in Form des Händereichens zu verzichten. „Ein freundliches Zunicken bzw. -lächeln ist hier eine gute Alternative“, heißt es in der Bistums-Information. Generell sollen sowohl Gläubige als auch Priester, bei denen der Verdacht auf eine Erkrankung besteht, „auf die Teilnahme an Gottesdiensten verzichten“.

Regelmäßig Hände waschen

Auch die Belegschaft der Bistums-Verwaltung wurde zu einem besonderen Hygiene-Engagement aufgefordert, um die Ausbreitung des Virus einzuschränken. Neben einem regelmäßigen intensiven Händewaschen mit Seife und der „Hustenetikette“, nur in die Armbeuge oder ein Papiertaschentuch zu husten und zu niesen werben die Fachleute dafür, zum Beispiel Klinken und Aufzugknöpfe lieber mit Ellenbogen oder Fingerknöcheln zu drücken und sich nicht mit ungewaschenen Händen im Gesicht zu berühren. Auch regelmäßiges Lüften der Büroräume sowie Reinigen von Tastatur, Touchscreens und ähnlichem soll helfen, die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung gering zu halten.

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