von Lisa Mathofer

Bischof Overbeck spricht mit Arbeitsagenturen über Digitalisierung des Arbeitsmarkts

Über die Chancen und Risiken der Digitalisierung für den Arbeitsmarkt im Bistum Essen sprach Bischof Franz-Josef Overbeck jetzt mit den Leitern der Arbeitsagenturen.

Welche Arbeitskräfte können bereits jetzt durch Maschinen ersetzt werden, wenn marktreife Technologien flächendeckend erfolgreich sind? Welche Chancen, Risiken und konkreten Herausforderungen bringt die zukünftige Digitalisierung des Arbeitsmarktes mit sich? Darüber diskutierte Bischof Franz-Josef Overbeck mit den Leitern der Arbeitsagenturen im Bistum Essen.

Bischof Franz-Josef Overbeck betonte die Rolle der Digitalisierung im Bistum Essen: „Was bedeutet die Digitalisierung für uns als Kirche? Wir sind in vielfacher Weise ein großer Arbeitgeber und müssen uns dieser Frage stellen.“ In Bezug auf die aktuell geführte Ruhrkonferenz sagt er: „Insbesondere mit Blick auf die Fragen, wie Beschäftige durch Qualifikationsmaßnahmen auf dem Arbeitsmarkt zukünftig bestehen und wie Arbeitsplätze durch die Ansiedlung von neuen Unternehmen geschaffen werden können, erhoffe ich mir zielorientierte Innovationsmaßnahmen.“

Da das technisch Mögliche nicht die Realität widerspiegele und die Digitalisierung für den Arbeitsmarkt auch viele Zukunftschancen biete, komme es darauf an, diesen Prozess regionalspezifisch zu gestalten, sagte Referent und Digitalisierungs-ExperteFrank Bauer vom Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung. Torsten Withake, Geschäftsführer Arbeitsmarktmanagement der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit in Düsseldorf, moderierte die Diskussionsrunde. Auch er fokussierte die gründliche Vorbereitung auf zukünftigeHerausforderungen: „Wir werfen den Blick nach vorne und fragen: Was bedeutet das, was an Weiterentwicklungen durch die Digitalisierung auf uns zukommt? Was können wir jetzt gemeinsam tun, um die sich hieraus ergebenden Chancen für jeden Einzelnen und auch für die Region optimal zu nutzen?“

Mit Blick auf die vielerorts besonders schwierige Arbeitsmarktsituationim Ruhrgebiet trifft sich Bischof Overbeck regelmäßig zu Gesprächen mit Vertretern der Arbeitsagenturen.

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