von Thomas Rünker

Bischof Overbeck setzt zum neuen Jahr auf Hoffnung und Zuversicht

In seiner Predigt am Neujahrstag ruft der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck trotz politischer und gesellschaftlicher Krisen zu Hoffnung und Zuversicht auf. Christliches Engagement stärke den Zusammenhalt und halte die Gesellschaft menschlich.

Trotz politischer Krisen und vieler gesellschaftlicher und persönlicher Sorgen ruft der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck dazu auf, mit Hoffnung und Zuversicht ins neue Jahr zu starten. „Was auch immer kommen mag, Gott wird uns das Nötige an Weisheit und Kraft schenken, um uns allen Herausforderungen zu stellen“, sagte Overbeck in der Neujahrs-Messe am Donnerstag, 1. Januar, in seiner Predigt im Essener Dom. Hoffnung sei dabei mehr als naiver Optimismus oder bloßes Wunschdenken. „Wahre Hoffnung stellt sich der Wirklichkeit so, wie sie ist.“ Zudem bedeute Hoffen, „unbeirrt am Sinn und Wert unseres Tuns festzuhalten, selbst dann, wenn der Erfolg ungewiss ist oder lange auf sich warten lässt.“

Aus dieser Hoffnung heraus leisteten Christinnen und Christen in der Gesellschaft „einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt“, betont der Bischof. Das ehrenamtliche und berufliche Engagement in Pfarreien und Gemeinden, Verbänden, Kitas, Schulen und anderen christlichen Einrichtungen „ist von unschätzbarem Wert! Es stellt sicher, dass unsere Gesellschaft mitfühlend und menschlich bleibt“. So könne die Kirche auch in Zukunft „eine integrative und stärkende Kraft in unserer Gesellschaft sein, indem sie verbindet, was derzeit auseinanderzufallen droht“, sagt Overbeck.

Die Neujahrspredigt von Bischof Overbeck im Wortlaut (pdf)

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