Bischof Overbeck setzt zum neuen Jahr auf Hoffnung und Zuversicht
"Hoffnung ist mächtig" - nach dem Heiligen Jahr 2025, in dem das Bistum Essen zum Beispiel mit einer Rom-Wallfahrt, einem Chor-Wettbewerb oder rund um das WDR2-Weihnachtswunder in Essen zahlreiche Hoffnungs-Akzente gesetzt hat, betont Bischof Overbeck die Kraft der christlichen Hoffnung auch für das neue Jahr. Foto: Thomas Rünker | Bistum Essen
Trotz politischer Krisen und vieler gesellschaftlicher und persönlicher Sorgen ruft der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck dazu auf, mit Hoffnung und Zuversicht ins neue Jahr zu starten. „Was auch immer kommen mag, Gott wird uns das Nötige an Weisheit und Kraft schenken, um uns allen Herausforderungen zu stellen“, sagte Overbeck in der Neujahrs-Messe am Donnerstag, 1. Januar, in seiner Predigt im Essener Dom. Hoffnung sei dabei mehr als naiver Optimismus oder bloßes Wunschdenken. „Wahre Hoffnung stellt sich der Wirklichkeit so, wie sie ist.“ Zudem bedeute Hoffen, „unbeirrt am Sinn und Wert unseres Tuns festzuhalten, selbst dann, wenn der Erfolg ungewiss ist oder lange auf sich warten lässt.“
Aus dieser Hoffnung heraus leisteten Christinnen und Christen in der Gesellschaft „einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt“, betont der Bischof. Das ehrenamtliche und berufliche Engagement in Pfarreien und Gemeinden, Verbänden, Kitas, Schulen und anderen christlichen Einrichtungen „ist von unschätzbarem Wert! Es stellt sicher, dass unsere Gesellschaft mitfühlend und menschlich bleibt“. So könne die Kirche auch in Zukunft „eine integrative und stärkende Kraft in unserer Gesellschaft sein, indem sie verbindet, was derzeit auseinanderzufallen droht“, sagt Overbeck.