Bischof Overbeck: Kirchen in Europa haben nur ökumenisch eine Zukunft

Bistum Essen

Ruhrbischof diskutierte beim Evangelischen Kirchentag in Dortmund. Zusammenarbeit bei Nutzung von Gebäuden, im Sozialbereich oder der Seelsorge beim Militär, in Gefängnissen und Krankenhäusern.

Die Kirchen können sich nach Ansicht von Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck nur ökumenisch behaupten. Angesichts des wachsenden Säkularismus hätten die Konfessionen nur gemeinsam eine Zukunft, sagte der katholische Essener Bischof am Donnerstag auf dem Evangelischen Kirchentag in Dortmund. Angesichts der neuen Entwicklungen müssten die Kirchen viel mehr zusammenarbeiten, etwa bei der Nutzung von Gebäuden, im Sozialbereich oder der Seelsorge beim Militär, in Gefängnissen und Krankenhäusern.

Ohne das Christentum gäbe es Europa nicht, sagte Overbeck. Zu diesem "reichen Erbe" gehörten Menschenrechte, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat. Zudem bleibe Europa ein Friedensprojekt, sagte der Bischof und verwies als Beispiel auf den Balkan. Overbeck ist Vizepräsident der EU-Bischofskommission COMECE.

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