von Thomas Rünker

Bischof Overbeck ist bestürzt über Polizeieinsatz am Essener Don-Bosco-Gymnasium

Schule war am Donnerstag gesperrt und durchsucht worden. Zuvor hatte die Polizei einen Schüler des katholischen Gymnasiums wegen des Verdachts festgenommen, einen Anschlag geplant zu haben.

Bestürzt hat Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck auf den Polizeieinsatz am Donnerstagmorgen am Essener Don-Bosco-Gymnasium reagiert. „Der Verdacht, dass ein Schüler dort mit Waffengewalt einen Anschlag verüben wollte, erschreckt mich genauso wie die Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern, Nachbarn und alle anderen, die hiervon betroffen sind.“ Die Polizei hatte die katholische Ordensschule in Essen-Borbeck sowie eine Realschule in der Nähe am Donnerstag noch vor Schulbeginn gesperrt und die Räume mehrere Stunden lang durchsucht. „Ich bin der Polizei ausgesprochen dankbar, dass sie so schnell, behutsam und entschieden gehandelt und so womöglich eine schlimme Straftat verhindert hat“, sagte Overbeck.

Pater Otto Nosbisch: Nicht an Spekulationen beteiligen

Pater Otto Nosbisch , Direktor der Salesianer Don Boscos in Essen, erklärte: „Die Schulgemeinschaft ist schockiert und bestürzt über den offenkundig geplanten Anschlag und die ersten polizeilichen Erkenntnisse, deren Ergebnisse wir aber noch abwarten. Daher sollten wir uns nicht an Spekulationen beteiligen. Wir sind froh und dankbar, dass durch die Hinweise auf die geplante Tat Schlimmeres verhindert werden konnte. Der Schulleitung, allen Verantwortlichen und den Beamtinnen und Beamten der ermittelnden Behörden gilt unser Dank für das umsichtige und besonnene Vorgehen.

Bischof Overbeck betonte, dass das Bistum nun gemeinsam mit den Salesianern Don Boscos als Träger des vom Bistum mitfinanzierten Gymnasiums sorgsam alle weiteren Schritte abstimmen werde, die die Polizei bei der Aufklärung unterstützen und der Schulgemeinschaft helfen, die Geschehnisse so gut wie möglich zu verarbeiten.

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