von Jens Albers

Bischöfe bitten um Spenden für Christinnen und Christen im Heiligen Land

Die anhaltende Gewalt im Nahen Osten fordert nicht nur zahlreiche ‎Menschenleben, sondern vertieft auch die bestehenden gesellschaftlichen Gräben. ‎Angesichts von Krieg, Polarisierung und wachsender Perspektivlosigkeit scheint ‎die Hoffnung auf Frieden und Versöhnung vielerorts in weite Ferne gerückt.‎

Unter dem Leitwort „Hoffnung säen“ rufen die katholischen Bischöfe in Deutschland zur diesjährigen Palmsonntagskollekte auf. Wie in jedem Jahr ist die Sammlung für die Unterstützung der Christinnen und Christen im Heiligen Land bestimmt.

Trotz der schwierigen politischen Lage engagieren sich vor Ort weiterhin Menschen unterschiedlicher Religionen für ein friedliches Zusammenleben. Juden, Christen und Muslime setzen sich in zahlreichen Initiativen für Dialog, Verständigung und Versöhnung ein – oft unter herausfordernden Bedingungen.

Mit dem Ertrag der Palmsonntagskollekte werden Projekte und Initiativen des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande sowie der Franziskaner im Heiligen Land gefördert. Sie leisten konkrete Hilfe, stärken das gesellschaftliche Miteinander und tragen dazu bei, die Hoffnung auf eine friedlichere Zukunft lebendig zu halten.

Die katholischen Gemeinden sammeln am Palmsonntag, 29. März 2026, für diese Anliegen. Die Gläubigen sind eingeladen, die Christinnen und Christen im Heiligen Land mit ihrer Spende und ihrem Gebet zu unterstützen.

„Jede Unterstützung ist ein Zeichen der Verbundenheit und ein Beitrag dazu, dass Hoffnung wachsen kann“, so der Aufruf. Die Bischöfe danken allen Spenderinnen und Spendern für ihre Solidarität.

Die Kollekte am Palmsonntag, die in allen Gottesdiensten (auch am Vorabend) gehalten wird, unterstützt Projekte und Initiativen des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande und der Franziskaner im Heiligen Land, insbesondere im Bereich der Friedens- und Versöhnungsarbeit.

Pressestelle Bistum Essen

Zwölfling 16
45127 Essen