von Thomas Rünker

Bischöfe bitten um Spenden für Christen in Mittel- und Osteuropa

Pfingstaktion des Bischöflichen Hilfswerks Renovabis stellt in diesem Jahr Folgen der Umweltzerstörung in den Mittelpunkt. Kollekte in den Gottesdiensten am Pfingstsonntag und direkte Spenden unterstützen Hilfsprojekte in 29 Ländern.

Die Natur und die Folgen dramatischer Umweltzerstörungen in den Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas stehen in diesem Jahr im Fokus der Pfingstaktion des Bischöflichen Hilfswerks Renovabis, für das Bischof Franz-Josef Overbeck zusammen mit allen deutschen Bischöfen in den Gottesdiensten am Pfingstsonntag, 23. Mai, um eine großherzige Kollekte bittet. „Im Osten Europas gibt es viele Wunden“, schreiben die deutschen Bischöfe in ihrem Spendenaufruf. Beispielhaft nennen sie die anhaltende Strahlenverseuchung in Belarus und der Ukraine durch die Tschernobyl-Katastrophe, die hohe Luftverschmutzung in Polens Kohlerevieren oder die Mülldeponien in Albanien. Umweltprobleme, unter denen besonders arme Menschen zu leiden hätten, beklagen die Bischöfe. Mit ihrem Leitwort „DU erneuerst das Angesicht der Erde. Ost und West in gemeinsamer Verantwortung für die Schöpfung“ richtet die Pfingstaktion von Renovabis den Blick auf die ökologischen Probleme und Herausforderungen im Osten Europas.

Papst Franziskus betone immer wieder, dass alle Menschen „ein gemeinsames Haus“ bewohnten. „Deshalb sind wir gemeinsam gefordert, die Schöpfung zu bewahren. Gerade auch die Christen wissen sich hier berufen. Denn der Glaube an ,Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde‘ verbindet uns in Ost und West und überall auf der Welt“, schreiben die Bischöfe. Die Christen im Westen würden dabei durch eine reiche Schöpfungsspiritualität beschenkt, die in den orthodoxen und katholischen Kirchen des Ostens gepflegt werde. „Nehmen wir gemeinsam unsere Verantwortung wahr! Wir Bischöfe bitten Sie herzlich: Unterstützen Sie die Menschen in Mittel-, Südost- und Osteuropa durch Ihr Interesse, Ihr Gebet und eine großzügige Spende bei der Kollekte am Pfingstsonntag.“

Wer angesichts der Coronabeschränkungen keinen Pfingstgottesdienst besuchen kann, kann auf www.renovabis.de auch direkt online für die Arbeit des 1993 gegründeten Osteuropa-Hilfswerks der katholischen Kirche in Deutschland spenden.

Ein Renovabis-Projektbeispiel aus Litauen:

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