Acht neue ehrenamtliche Leiterinnen und Leiter für Begräbnisfeiern

Bistum Essen

Nach einem intensiven Qualifizierungskurs starten die neu Beauftragten nun in verschiedenen Pfarreien des Bistums Essen ihr anspruchsvolles Ehrenamt. Neben Trauergesprächen leiten sie auch die Begräbnis-Gottesdienste.

Für die ehrenamtliche Leitung katholischer Begräbnisfeiern hat das Bistum Essen jetzt acht weitere Männer und Frauen beauftragt. Sie haben den Qualifizierungskurs für dieses Ehrenamt absolviert und am Donnerstagabend bei einem Gottesdienst im Essener-Kardinal-Hengsbach-Haus ihre Urkunde und ihre liturgischen Gewänder erhalten.

An 15 Ausbildungstagen mit einer rund halbjährigen coronabedingten Pause haben sich die neuen Leiterinnen und Leiter für Begräbnisfeiern in sechs Kursabschnitten auf die neue Aufgabe in ihren Pfarreien vorbereitet und sich dabei intensiv mit den Themen Tod, Trauer und Abschied beschäftigt. Neben der Theorie ging es dabei auch um viele praktische Übungen und Hilfestellungen, zum Beispiel zur besonderen Situation bei Trauergesprächen oder verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten bei Begräbnis-Gottesdiensten, insbesondere zu Fragen der Traueransprache. Parallel zum Kurs hatten die Teilnehmer zudem in ihren Gemeinden Mentoren an ihrer Seite, die die Ehrenamtlichen bei Trauerfeiern begleiten konnten und die sie nun beim Start ihrer neuen Aufgabe unterstützen.

Insgesamt über 50 Ehrenamtliche im Beerdigungsdienst

Nächster Kurs in 2021

Ein nächster Kurs für ehrenamtliche Leiterinnen und Leiter von Begräbnisfeiern wird im kommenden Januar beginnen. Interessierte können sich nach Absprache mit Ihrer Pfarrei dafür anmelden. Informationen gibt es zudem beim Zukunftsbildprojekt „Ehrenamtlicher Beerdigungsdienst“.

Im Kurs wurden die Ehrenamtlichen geschult und begleitet von Theresa Kohlmeyer, Leiterin der Abteilung Glaube, Liturgie und Kultur im Bistum Essen, und der Gelsenkirchener Gemeindeleiterin Elvira Neumann. Nach dem mittlerweile sechsten Kurs für Ehrenamtliche im Beerdigungsdienst engagieren sich bistumsweit nun insgesamt mehr als 50 Männer und Frauen in diesem Bereich der Gemeindeseelsorge. Von Beginn an stand dabei nicht nur eine Entlastung der hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger im Fokus, sondern der Begräbnisdienst als ureigene Aufgabe der Gemeinde: „Tote zu bestatten und Trauernde zu trösten sind Werke christlicher Barmherzigkeit“, so Kohlmeyer. „Begleitung des Sterbenden, Begräbnis und Beistand für die Angehörigen sind deshalb unaufgebbare Dienste der Kirche.“

Leiterin der Abteilung Glaube, Liturgie und Kultur

Dr. Theresa Kohlmeyer

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