Aschenkreuze „to go“ zum Beginn der Fastenzeit

Das Symbol für Umkehr und Buße wird am Aschermittwoch, 26. Februar, nicht nur in vielen Gottesdiensten gespendet. Cityseelsorger zeichnen Aschenkreuze in den Einkaufsstraßen von Essen, Bochum, Gelsenkirchen und Gladbeck auch unter freiem Himmel Passanten auf die Stirn.

Mit einem aus Asche gezeichneten Kreuz auf der Stirn beginnen viele Christen am Aschermittwoch die Fastenzeit. Traditionell wird dieses Aschenkreuz am Ende der Gottesdienste am Aschermittwoch den Gläubigen auf die Stirn gezeichnet. Im Ruhrbistum spenden Seelsorger das Aschenkreuz in mehreren Städten Passanten auf Wunsch auch unter freiem Himmel. „Ashes to go“ heißt das Projekt der Cityseelsorge im Ruhrbistum. Es möchte auch Menschen den Empfang des Aschenkreuzes ermöglichen, die am Aschermittwoch nicht in einen Gottesdienst gehen.

An diesen Orten gibt es am Aschermittwoch, 26. Februar, „Ashes to go“:

  • Essen: vor der Kreuzigungsgruppe am Dom (Kettwiger Straße), nach dem Mittagsimpuls im Dom (12 Uhr) bis 14 Uhr
  • Essen: an der Fahrrad-Rikscha auf dem Kaiser-Otto-Platz in Steele, von 16 bis 17.30 Uhr
  • Bochum: vor dem Kirchenfoyer ITEM (Huestr. 15), von 11 bis 13.30 Uhr und 16 bis 18 Uhr
  • Gelsenkirchen: vor dem Stadtteilladen Bismarck (Bismarckstr. 181), von 12 bis 17.30 Uhr
  • Gladbeck: vor der Kirche St. Lamberti (Horster Str.), nach dem Mittagsimpuls in der Kirche (12 Uhr) bis 14 Uhr.

Die Asche erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen und symbolisiert die Bereitschaft zu Umkehr und Buße, die für viele Christen in den sechseinhalb Wochen bis Ostern im Fokus steht. Zugleich steht sie für die Hoffnung auf die Auferstehung, die die Christen an Ostern feiern. Die Asche stammt aus den verbrannten Palmzweigen vom Palmsonntag des vergangenen Jahres.

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Bernd Wolharn

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