Altfrid-Bruderschaft am Essener Dom: Über 1800 Stunden ehrenamtlicher Dienst
Vor der Statue des Essener Stadt- und Stiftsgründers, des Heiligen Altfrid, stehen die Mitglieder Altfrid-Bruderschaft zusammen mit Bischof Franz-Josef Overbeck, dem Essener Dompropst Michael Dörnemann und ihrem Präses Bernhard Lücking (mitte, von links). Foto: Nicole Cronauge | Bistum Essen
Auf eine eindrucksvolle Jahresbilanz haben die Mitglieder der Essener Altfrid-Bruderschaft am Montag, 19. Januar, bei ihrem traditionellen Kapitelstag mit Bischof Franz-Josef Overbeck zurückgeschaut. Insgesamt 1808 Stunden haben die derzeit 15 aktiven Mitglieder im vergangenen Jahr ihren Dienst im und um den Essener Dom verrichtet, berichtet ihr Leiter Rudolf Verheyen – im Schnitt sind dies 120,5 Stunden pro Altfrid-Bruder. Unter ihrem Leitwort „Wachet und betet“ sind die Altfrid-Brüder meist zu zweit in Dom, Kreuzgang und Anbetungskirche unterwegs, um nach dem Rechten zu schauen, Gästen bei Fragen zu Architektur und Geschichte des Doms mit Rat und Hilfe zur Verfügung zu stehen und sich dem persönlichen Gebet zu widmen. Während des WDR2-Weihnachtswunders im Dezember waren sie besonders gefragt: Einerseits gab es deutlich mehr Gäste im Dom als sonst, andererseits waren sie zusammen mit Dompropst Michael Dörnemann, den Domsingknaben und dem Mädchenchor am Essener Dom selbst auf der Bühne des Glashaus-Studios zu Gast.
Neben ihrem Dienst während der regulären Öffnungszeiten des Doms gestalten die Altfrid-Brüder viele Gottesdienste im Essener Dom mit. Im vergangenen Sommer haben sie nicht nur drei neue Mitglieder aufgenommen, sondern auch den emeritierten Domkapitular Bernhard Lücking als ihren neuen Präses. Wer sich für ein Engagement in der Altfrid-Bruderschaft (die auch Frauen aufnimmt) interessiert, wendet sich per E-Mail an Rudolf Verheyen.